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Paartherapie: Wann sie eine Beziehung retten kann


Ist eine Paartherapie die letzte Rettung?

ElitePartner/ag

20.03.2013Lesedauer: 3 Min.
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Für diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfältig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Viele Paare in Langzeitbeziehungen haben Probleme mit der Kommunikation. Eine Paartherapie kann hier sinnvoll sein.
Viele Paare in Langzeitbeziehungen haben Probleme mit der Kommunikation. Eine Paartherapie kann hier sinnvoll sein. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Zärtliche Küsse und liebevolle Gesten - das gibt es bei Ihnen schon lange nicht mehr? Dann ist es möglicherweise Zeit, die Partnerschaft auf den Prüfstand zu stellen. Eine Paartherapie kann in vielen Fällen helfen, Probleme zu lösen und neue, positive Impulse zu setzen - aber auch zur Trennung führen. Im Interview erklärt die Hamburger Psychologin Lisa Fischbach von EliteParter.de, wo die Chancen der Paartherapie liegen und wann es besser ist, getrennte Wege zu gehen.

Mit welchen Themen kommen Paare in Ihre Praxis und suchen Rat?

Lisa Fischbach: Häufig dreht es sich um Machtkämpfe, ständige Streitigkeiten, fehlende oder destruktive Kommunikation. Dann sind sexuelle Probleme sowie Untreue große Themen und die damit verbundenen Eifersuchtsszenarien. Im Allgemeinen ist die Beziehung in eine Schräglage geraten, zumindest ein Partner empfindet starke Gefühle des Mangels – er bekommt nicht vom Partner, was er sich wünscht, und dadurch entsteht viel Unzufriedenheit.

Woran erkennen Sie, dass nur ein Teil des Paares die treibende Kraft hinter der Beratungssuche ist? Woran macht sich das bemerkbar?

Lisa Fischbach: Das wird meist im Vorgespräch und zu Beginn der Beratung klar: Wer ruft an, wer koordiniert die Termine, wer hat den größeren Leidensdruck, wer thematisiert das Problem deutlicher? Ich frage am Anfang in meiner Beratung jeden Partner, was sein Anliegen an die Beratung ist und was er verändern möchte. An der Art, sich in den Prozess einzulassen und mitzuarbeiten, zeigt sich die Motivation. Da genau hinzuschauen, ist sehr wichtig. Wenn der eine Partner den anderen zur Beratung zerrt, sind die Aussichten nicht die besten.

Kommt es vor, dass Sie bei der Beratung denken, dass es für das Paar besser wäre, sich zu trennen, anstatt an ihrem Problem zu arbeiten? Können Sie Beispiele nennen?

Lisa Fischbach: Ich verhalte mich trennungsneutral. Das heißt, dass das Paar selbst darüber entscheidet, was es will oder eben nicht mehr. Wenn sich die Ziele des Paares als unvereinbar darstellen oder einer der Partner bereits innerlich gekündigt hat und nur noch zum Gefallen des anderen in meiner Praxis sitzt, spreche ich das deutlich an. Mein Motto: Wahrheit vor Schönheit. Zeigt sich ein Paar mit vielen Vorwürfen, verletzt es sich während der Zeit der Beratung immer weiter, nimmt es Lösungsangebote nicht an und bringt zahlreiche Argumente, was alles schlecht läuft oder in der Partnerschaft fehlt, stelle ich die Frage, ob es nicht besser wäre, sich zu trennen. Das ist oft erleichternd, weil es den Druck nimmt, auf Biegen und Brechen ein Paar bleiben zu müssen.

Benennen Sie mit Beispielen, welche Probleme sich zwischen Paaren lösen lassen und bei welcher Thematik eine Trennung besser ist

Lisa Fischbach: Es lassen sich zahlreiche Probleme angehen, wenn es Paaren gelingt, Verkrustungen zu lösen, zerstörende Muster zu erkennen und zu überwinden. Sobald sie wieder anfangen, in positiver Weise miteinander zu reden und sich über das zu verständigen, was sie voneinander wollen, geht es nach vorne. Häufig finden sich Wege und Lösungen für ein anderes Miteinander. Schwierig wird es, wenn Verletzungen zu tiefe Wunden hinterlassen haben, erkannt wird, dass nicht mehr ausreichend Gefühle füreinander da sind oder die Vorstellungen für die Zukunft unvereinbar sind.

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