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Darum bieten Frauen Sex gegen Geld

  • Jennifer Buchholz
Von Jennifer Buchholz

Aktualisiert am 29.06.2018Lesedauer: 4 Min.
Warum bieten Frauen Sex gegen Geld? Wir haben sie gefragt.
Warum bieten Frauen Sex gegen Geld? Wir haben sie gefragt. (Quelle: wragg/Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Spaß am Sex, Aufbessern der Urlaubskasse oder die Liebe zum Luxus: FĂŒr viele Menschen nicht vorstellbar – aber es gibt tatsĂ€chlich zahlreiche GrĂŒnde fĂŒr Frauen in Deutschland, freiwillig als Sexarbeiterin tĂ€tig zu sein. Wir haben mit einigen Frauen gesprochen und berichten, weshalb einige von ihnen gerne und ohne Zwang im Ă€ltesten Gewerbe arbeiten.

"Ich arbeite als Prostituierte, weil ich Spaß an Sex habe"

Ihr Wunsch nach einem ausgeprĂ€gten Sexleben sowie Spaß und Neugierde brachten Josefa Nereus erst zu einer Escort Agentur und spĂ€ter zur Sexarbeit als Callgirl. Dabei steht fĂŒr die Liebesdienerin Interesse und Neugierde an der SexualitĂ€t im Vordergrund. Durch ihre Arbeit erweitere sie ihren Horizont sowie ihr Können, erklĂ€rt Nereus gegenĂŒber t-online.de.

Wichtig ist ihr auch, dem Kunden schöne, entspannende Momente zu bieten, sodass sie "im besten Fall mit einem Leuchten in den Augen beschwingt wieder in ihr Leben gehen“, erklĂ€rt Nereus. Zwar sei der Beruf gut bezahlt, allerdings mĂŒssen selbstĂ€ndig arbeitende Prostituierte viele Aufgaben erledigen: Marketing, Kundenkontakt per Telefon und E-Mail, Körperpflege, Buchhaltung und Putzen. Besonders die Kundenpflege ist dabei wichtig, erklĂ€rt die Sexarbeiterin.

Ob Sexarbeit fĂŒr eine Frau als Hauptberuf oder Nebenberuf geeignet ist, hĂ€ngt laut Nereus von der inneren Einstellung und der eigenen Persönlichkeit ab. "Zugewandt den Themen Sex zu sein und ganz generell Freude an BerĂŒhrungen und Körperlichkeit zu haben“, sind laut Nereus wichtige Voraussetzungen, um als Sexarbeiterin tĂ€tig zu sein.

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Sexualassistenz fĂŒr Menschen mit Behinderung

Menschen mit einer Behinderung haben hÀufig nicht die Möglichkeit, ihre Sinnlichkeit und SexualitÀt zu entwickeln und zu gestalten. Darum gibt es Sexualassistentinnen, die ihnen dabei aktiv oder passiv helfen. Die direkte sexuelle Befriedigung steht bei der Sexualbegleitung nicht immer im Vordergrund, es geht auch um körperliche NÀhe und Hautkontakt. Neben dem Beschaffen von Hilfsmitteln wie diversen Heften und Sexspielzeugen, zeigen die Sexualassistentinnen ihren Kunden auch, wie sie sich selbst befriedigen können.

Reich werden könne man jedoch in diesem Beruf nicht, erklĂ€rt BĂ€rbel Ahlborn, Leiterin der Fachberatungsstelle Kassandra e. V. (Beratungsstelle fĂŒr Prostituierte und Sexarbeit). Im Vordergrund stehe, Menschen zu unterstĂŒtzen. "Viele arbeiten nebenberuflich im Bereich der Sexualassistenz oder Sexualbegleitung. HierfĂŒr ist viel EinfĂŒhlungsvermögen nötig, sowie ZuverlĂ€ssigkeit, Diskretion und Freude am Beruf. "Es gibt spezielle Fortbildungen fĂŒr Sexualbegleiter", fĂŒgt Ahlborn hinzu.

"Ich arbeite als Sexualbegleitung fĂŒr Senioren"

Im Alter lĂ€sst der Wunsch nach Zuneigung nicht nach. Besonders bei Menschen mit Demenz scheint sich der Wunsch nach ZĂ€rtlichkeit erneut und wesentlich stĂ€rker zu entfachen. Viele Angehörige, aber auch Pfleger, fĂŒhlen sich damit hĂ€ufig ĂŒberfordert und wissen nicht, wie sie mit der Situation umgehen sollen. Speziell ausgebildete Sexualbegleiterinnen helfen Senioren, ihre sexuellen Neigungen und WĂŒnsche weiterhin auszuleben, ohne sich hierfĂŒr zu schĂ€men.

Durch regelmĂ€ĂŸige Besuche, erklĂ€rte die in Deutschland bekannteste Sexualassistentin Nina de Vries auf dem Sozialhilfekongress, werden ihre Klienten entspannter und fröhlicher. Dabei sieht sich de Vries nicht als Therapeutin, sondern arbeite als Sexualbegleiterin fĂŒr Senioren, um selbst dazu zu lernen.

"Ich will einen Sugardaddy: Sex gegen Luxus"

Die Auszubildende Janine*, 21, liebt den Luxus. Da sie sich diesen allerdings nicht leisten kann, lĂ€sst sie sich ihre Shopping Touren von Ă€lteren, wohlhabenden MĂ€nnern, sogenannten Sugardaddies, bezahlen. Diese findet sie auf der Internetplattform mysugardaddy.eu. Im Gegenzug verbringt sie Zeit mit ihren Sugardaddys, lĂ€sst sich mit ihnen auf diversen Veranstaltungen sehen und zum Essen einladen. "Die Sugardaddys wollen sich ja mit mir zeigen und mit mir angeben – und Sex gehört natĂŒrlich auch dazu“, erklĂ€rt Janine im Interview mit t-online.de.

Janine selbst bezeichnet ihre NebentĂ€tigkeit nicht als Arbeit. "FĂŒr mich ist das eine richtige Beziehung, aber es ist fĂŒr beide Seiten klar, dass man nur so lange zusammen ist, wie man Spaß hat und dass die Hochzeit eher unwahrscheinlich ist." Als Sexarbeiterin sieht sie sich nicht: „Ich bekomme ja kein Geld fĂŒr Sex", berichtet sie, "ich habe mit meinen Sugardaddy eine schöne Zeit und werde verwöhnt und beschenkt." FĂŒr ihre Kollegin Maren* steht hingegen eher die "normale“ Beziehung im Vordergrund. "Ausgehen, lange GesprĂ€che, gemeinsame Hobbys und wenn möglich, gemeinsam Verreisen“ gehört fĂŒr Maren zur Beziehung mit einem Sugardaddy dazu.

Warum bieten Frauen Sex fĂŒr Geld?

Es gibt verschiedene GrĂŒnde, weshalb Frauen gerne fĂŒr Geld oder Ware Sex haben. Neben der Möglichkeit, schnell und viel Geld verdienen zu können, nutzen auch viele die Chance, sich selbst und ihren Körper besser kennenzulernen. Dabei gibt es verschiedene Berufsfelder bei der Sexarbeit, die jeweils auch verschiedene Klientel ansprechen.

Sexarbeit ist keine einfache Aufgabe. Eine starke Eigenreflektion, ein gutes KörpergefĂŒhl und die Lust auf Arbeiten mit dem menschlichen Körper ohne BerĂŒhrungsĂ€ngste sind wichtige Eigenschaften einer Frau, die mit ihrem Körper und Sex Geld verdient.

Ungeachtet dessen gibt es auch zahlreiche Frauen, die zur Prostitution gezwungen werden oder aufgrund anderer EinflĂŒsse im Ă€ltesten Gewerbe arbeiten mĂŒssen. Wir wollten hier allerdings diejenigen vorstellen, die bewusst und gerne als Sexarbeiterin in Deutschland tĂ€tig sind.

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