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Meran ist die Light-Variante Italiens

dpa, Jens Golombek

15.04.2014Lesedauer: 2 Min.
Liebliches Tal: Das milde Klima in Meran lockt auch heute noch Kur-Touristen an.
Liebliches Tal: Das milde Klima in Meran lockt auch heute noch Kur-Touristen an. (Quelle: MGM/Frieder Blickle/dpa-bilder)
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Meran hält nicht nur die Erinnerung an seine glanzvolle Vergangenheit lebendig. Selbstbewusst präsentiert sich die einstige Südtiroler Landeshauptstadt als Tourismusattraktion des 21. Jahrhunderts. Doch ohne Sissi geht auch heute kaum etwas. Sehen Sie Meran auch in unserer Foto-Show.

Merans winziges historisches Zentrum zwischen Vinschgauer und Bozner Tor hat die Jahrhunderte nahezu unverändert überstanden. Dicht an dicht schmiegen sich hier die alten Häuser aneinander, so als duckten sie sich vor den drohenden Schatten der nahen Berge. Durch die enge Laubengasse mit ihren gewölbeartigen Laubengängen und verwinkelten Hinterhöfen wälzt sich der Strom der Touristen.

Sissi machte Meran zum beliebtesten Ferienziel

Mit seinen lauen Lüften, Palmen und Zypressen verströmt in Meran bereits ein Hauch des Sehnsuchtslands Italien, obgleich es so weit nördlich liegt. Genau diese Mischung war es, von der sich 1870 die österreichische Kaiserin Elisabeth eine Verbesserung des Gesundheitszustands ihrer Tochter Marie Valerie versprach. Eine Hoffnung, die sich erfüllte und bis zum Jahre 1889 weitere vier Besuche der Kaiserin zur Folge hatte. Sissi begegnet einem heute auf Schritt und Tritt: im Park der Sommerpromenade als Marmorstatue im gemeißelten Korbstuhl oder als Holzskulptur auf einer Balustrade des Schlosses Trauttmansdorff.

Meran weiß, wie viel es der Monarchin zu verdanken hat, löste doch die Kur der Kaiserin an Europas Herrscherhäusern einen wahren Reiseboom gen Süden aus und machte die Stadt Ende des 19. Jahrhunderts zu einem der beliebtesten Ferienziele des Kontinents. Als eine Art Verbeugung vor der Kaiserin hat Meran vor zwölf Jahren den "Sissi-Weg" anlegen lassen, der an Stationen vorbeiführt, die mehr oder weniger etwas mit Elisabeths Aufenthalten zu tun haben. Vom Elisabeth-Park südlich der Passer windet sich der Gedächtnisweg über Treppen und steile Anstiege bergauf durch Merans noblen Stadtteil Obermais, vorbei an verwunschenen Villen und Gärten mit üppigem Obstbaumbestand.

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Gartenpracht vor dem Schloss Trauttmansdorff

Für die Besichtigung der Gärten von Schloss Trauttmansdorff sollte man einen ganzen Tag einplanen. Der Frühling ist die ideale Zeit, um die Blütenpracht der 80 Gartenlandschaften zu erleben. Vier Rundwege führen über Treppen, Stege und Brücken durch kunstvoll gestaltete Terrassenanlagen, die durchzogen sind von künstlich angelegten, schilfbewachsenen Seen und plätschernden Kaskaden.

In den Räumen des Schlosses, Elisabeths Unterkunft während ihres ersten und ihres letzten Meran-Aufenthalts in den Jahren 1870 und 1889, ist seit 2003 das Touriseum untergebracht, eine ebenso witzig wie interessant aufbereitete Zeitreise durch 200 Jahre Tiroler Tourismusgeschichte.

Weitere Informationen:

Anreise: Mit dem Auto von München kommend auf der A 93, über die A 12 bis Innsbruck, weiter über die Brennerautobahn A 13 bzw. später A 22 nach Bozen, von dort weiter auf der SS38 nach Meran. Mit dem Zug: Vom Münchner Hauptbahnhof gibt es täglich mehrere Verbindungen nach Bozen. Umsteigen in Bozen und dort Weiterfahrt mit der Bozen-Meran-Bahn. Mit dem Flugzeug: Vom Flughafen München besteht ein Bustransfer nach Südtirol mit Halt in Meran.
Schloss Trauttmansdorff: Öffnungszeiten: in der Sommersaison bis 31. Oktober: 9.00 Uhr bis 19.00 Uhr, freitags im Juni, Juli und August von 9.00 Uhr bis 23.00 Uhr (Tel.: 0039 0473 258 819, E-Mail: info@trauttmansdorff.it , www.trauttmansdorff.it).
Kurverwaltung Meran: Freiheitsstraße 45, 39012 Meran, Italien (Tel.: 0039/473/272000, E-Mail: info@meran.eu , www.meran.eu).

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