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Touristenboom: Deutsche st├╝rmen den Gardasee

dpa, Gabriele Hafner

Aktualisiert am 17.07.2018Lesedauer: 3 Min.
Sirmione: Luftaufnahme von der Altstadt auf der Halbinsel des s├╝dlichen Gardasees.
Sirmione: Luftaufnahme von der Altstadt auf der Halbinsel des s├╝dlichen Gardasees. (Quelle: Provinz Brescia/dpa-bilder)
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Alle reden ├╝ber Probleme mit Touristen auf Mallorca oder Venedig. Aber der Gardasee ist bei Urlaubern beliebt wie seit Jahren nicht mehr. Allen voran bei den Deutschen. Ein Trend, den nicht alle willkommen hei├čen.

Es ist hei├č, Menschenmassen dr├Ąngeln sich durch die engen Gassen und die Caf├ęs sind voll: Alltag zur Hauptsaison im historischen Zentrum von Sirmione. Der Ort auf der Halbinsel des s├╝dlichen Gardasees hat sich in den letzten Jahren zu einem Hotspot entwickelt. "Seit drei Jahren verzeichnen wir einen sehr starken Touristenzuwachs", sagt Sabrina Medaglia vom Tourismusb├╝ro Sirmione. Die Touristen st├╝rmen den Ort demnach oft in Scharen. Nicht alle sind dar├╝ber erfreut.

Die Zahlen der touristischen Jahresbilanz der Provinz Brescia sprechen f├╝r sich: Rund 1,36 Millionen ├ťbernachtungen verbuchte Sirmione im Jahr 2017. Das waren fast sechs Prozent mehr als im Vorjahr. Damit ist die Gemeinde, die nur rund 8.000 Einwohner z├Ąhlt, der beliebteste Urlaubsort in der Provinz und einer der meistbesuchten Orte am Gardasee.

"Wir sind froh, wenn Touristen kommen, vor allem ist es gut f├╝r jene, die im Touristenbereich arbeiten", sagt Medaglia. Ein Grund f├╝r den Boom seien auch Touristengruppen, die es zuvor in Sirmione nicht gegeben habe: "Chinesische und russische Touristen haben hier in den vergangenen Jahren sehr stark zugenommen", sagt sie.

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Sirmione: Der Ort auf der Halbinsel des s├╝dlichen Gardasees hat sich in den letzen Jahren zu einem Touristen-Hotspot entwickelt.
Sirmione: Der Ort auf der Halbinsel des s├╝dlichen Gardasees hat sich in den letzen Jahren zu einem Touristen-Hotspot entwickelt. (Quelle: Rosa Gamper/dpa-bilder)

Aber deutsche Touristen f├╝hren immer noch die Urlauber-Liste in Sirmione an. In Bayern wird der See in Norditalien sogar schon "Lago di Monaco" genannt ÔÇô wegen der vielen Besucher aus dem etwa viereinhalb Autostunden entfernten M├╝nchen. Schlie├člich liegt der See von S├╝ddeutschland nicht allzuweit weg, und hinter den Alpen ist das Klima schon mediterran.

Touristenboom: Umweltsch├╝tzer sorgen sich

W├Ąhrend sich vor allem die Touristenbranche ├╝ber die vielen Besucher freut, blicken Umweltsch├╝tzer eher mit Unbehagen auf die Entwicklung. "Die Touristen verursachen viel Verkehr, der zunehmend Luft und Wasser verschmutzt. Private Investoren interessiert das nat├╝rlich nicht", sagt Salvatore La Magra, Vorsitzender der Umweltgruppe G.A.R.D.A.

Daher ist es f├╝r ihn vor allem wichtig, dass sich die Gemeinden vor Ort darum k├╝mmern und Ma├čnahmen treffen, die den Gardasee und seine Umgebung sch├╝tzen. "In einigen europ├Ąischen Touristenorte wie etwa Barcelona herrscht bereits ein regelrechter Hass gegen Besucher. Damit dies nicht auch in Sirmione geschieht, m├╝ssen die Verantwortlichen rechtzeitig handeln", so La Magra.

Fahrverbote in Sirmione

Sirmione hat zum Beispiel Fahrverbote erlassen. Autos d├╝rfen schon l├Ąnger nicht in den Ort. Aber ab 1. August 2018 d├╝rften auch Fahrr├Ąder nicht in das historische Zentrum, so der Gemeinderat f├╝r Entwicklung und Wirtschaft, Alessandro Mattinzoli.

Das Auto- und Fahrradverbot betreffe auch die B├╝rger Sirmiones, die au├čerhalb der Altstadt wohnten. Ausgenommen von der Regel seien lediglich Bewohner des Zentrums sowie Hotelg├Ąste der Altstadt und Menschen, die dort arbeiteten.

Sirmione: Der Eingang ins historische Zentrum, die Burg kann von Besuchern betreten werden.
Sirmione: Der Eingang ins historische Zentrum, die Burg kann von Besuchern betreten werden. (Quelle: Provinz Brescia/dpa-bilder)

"Die meisten Besucher sind zu Fu├č im Zentrum unterwegs. Wenn da noch zahlreiche Autos und Fahrr├Ąder rumfahren, herrscht das totale Chaos, besonders zur Hochsaison", sagt Mattinzoli. Wer gegen das Gesetz verst├Â├čt, muss mit einer Geldstrafe von bis zu 80 Euro rechnen. Ob mit oder ohne Fahrrad: An der Zahl der Touristen in Sirmione wird das Verbot wohl nichts ├Ąndern.

Und mit dem Fahrrad sind Touristen gern an der K├╝ste unterwegs. Am Samstag sollte in der Gemeinde Limone ein neuer spektakul├Ąrer Fahrradweg er├Âffnet werden, der am Berghang befestigt ist.

Was die Massen anzieht, ist f├╝r einige Einheimische zu einem Problem geworden: die etwas abgeschottete Lage von Sirmione macht das Wohnen in der Altstadt immer unattraktiver. "Die Jugend von hier geht fort, denn es ist alles sehr limitiert. Es gibt keinen Parkplatz, und man darf mit dem Auto nur bis zu einer bestimmten Zeit ins Zentrum reinfahren. Es gibt auch keinen Supermarkt", sagt Alba aus Sirmione. Alles sei sehr auf die Touristen ausgerichtet, so seien etwa die kleineren L├Ąden mit italienischen Spezialit├Ąten alle zu teuer.

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