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Coronavirus weltweit: Wie Sie sicherer mit Bahn und Flugzeug reisen

Gut vorbereitet  

Corona: Wie Sie sicherer mit Bahn und Flugzeug reisen

22.05.2020, 07:56 Uhr | SRT, Tinga Horny

 (Quelle: Euronews)
Mit Flugzeug und Bahn: So geht Reisen in Zeiten von Corona

Mit dem Zug von Lyon nach Paris und dem Flugzeug dann von Paris nach Madrid – in Corona-Zeiten ist das Reisen eine Herausforderungen. Ein Reporter macht den Test. (Quelle: Euronews)

Mit Flugzeug und Bahn: Reisen in Zeiten von Corona – ein Selbstversuch zeigt, wie das funktioniert. (Quelle: Euronews)


Nicht jede Bahn- oder Flugreise lässt sich trotz Corona-Pandemie und Ausgangsbeschränkungen verschieben. Wer derzeit weiter wegfahren muss, sollte daher ein paar Dinge bedenken.

Seit sich Covid-19 langsamer verbreitet, erweitert sich auch der persönliche Bewegungsradius wieder. Seuchenexperten sähen uns lieber immer noch zu Hause. Doch egal, ob geschäftlich oder privat, es gibt viele Gründe, warum eine Reise dennoch notwendig ist. An touristische Auslandreisen ist aber noch lange nicht zu denken. Viele Grenzen sind weiterhin geschlossen, und das Auswärtige Amt hat vor Kurzem die weltweite Reisewarnung bis einschließlich 14. Juni verlängert.

Reisen innerhalb Deutschlands

Wer also in nächster Zeit innerhalb der Bundesrepublik von A nach B muss, sollte bereits beim Packen nicht vergessen, genügend Desinfektionsmittel – egal ob Gel, Tücher oder Flüssigkeit, Gummihandschuhe und Gesichtsmaske einzupacken. Eigene desinfizierende Reiniger sind nötig, weil die Desinfektionsspender an öffentlichen Stellen wie Toiletten, Geschäften und To-Go-Ausgaben oft leer sind.

Gummihandschuhe reduzieren zusätzlich das Risiko, sich an Orten zu infizieren, die täglich zigfach von vielen Menschen angegriffen werden. Das können Treppen- und Rolltreppengeländer sein, Handgriffe in Bahn und Bus, Druckknöpfe, um Lifte zu holen oder Türen zu öffnen. Eigenen Gesichtsschutz sollte inzwischen jeder parat haben, denn es gilt ja bundesweit Maskenpflicht. Die Bahn empfiehlt das Tragen von Gesichtsschutz insbesondere auch während der gesamten Fahrt. Maskenpflicht herrscht ebenso bei der Lufthansa und ihren Tochter-Fluggesellschaften. Da zum Glück Deutschland eher klein ist, dauert ein Inlandsflug nie länger als eine Stunde, danach ist freies Durchatmen wieder möglich.

Eingeschränktes Angebot von Getränken und Speisen

Apropos Einpacken: Die Bahn benötigt von Hamburg nach München gute sechs Stunden. Die Restaurants in der Bahn sowie jede Art von persönlicher Bedienung wurden wegen der Corona-Seuche eingestellt. Bahnkunden können lediglich Getränke und verpackte Snacks im Bordrestaurant bekommen. Wer sich auf dieses eingeschränkte Angebot nicht einlassen will, der bringt sich am besten selber seinen Proviant und Wasser mit. Das gleiche empfiehlt sich auch auf Flügen, denn da wurde der Service ebenfalls auf das Notwendigste reduziert.

In Corona-Zeiten hilft es darüber hinaus, nur mit kleinem Gepäck zu reisen. Fluggäste müssen momentan und in spe sowieso mehr Zeit für das Ein- und Aussteigen einkalkulieren. Koffer aufgeben bedeutet ein Kontakt und somit Risikostelle mehr als nötig. Außerdem entfällt das Warten am Gepäckband, selbst wenn es wegen weniger Passagiere derzeit schneller geht. Leichtes Gepäck vermeidet überdies im Zug, dass man Fremde um Hilfe fragen muss und sich beim gemeinsamen Hochwuchten eines zentnerschweren Koffers zu nahe kommt.

Reservierung und Kontrollen häufig ohne Kontakt möglich

Minimiert haben Airlines und Bahn zugleich den direkten Kontakt mit der Kundschaft. Online reservieren sowie Online-Tickets und -Bordkarten werden bevorzugt. Nicht nur das Einchecken am Gate auch die Ticketkontrolle in der Bahn erfolgt mittlerweile kontaktlos. Das heißt kein Schaffner nimmt mehr eine analoge Fahrkarte in die Hand, sondern hält nur noch sein Lesegerät auf den QR-Code im Handy oder auf dem Papier.

Was die Anreise zum Bahnhof oder Flughafen betrifft, so ist die Fahrt im eigenen Auto die beste Methode, um vielen Personen aus dem Weg zu gehen. Wer aber die Parkplatzsuche bzw. -kosten scheut, fragt Familienmitglieder oder Freunde, ob die einen bringen können. Hat niemand Zeit, dann wäre das Taxi dem öffentlichen Bus oder der S-Bahn vorzuziehen. Schließlich gehört Abstand halten zu den effizientesten Schutzmaßnahmen im Kampf gegen eine Covid-19-Infektion.

Wo lauern die wenigsten Keim im Flieger?

Studien haben ergeben, dass im Flugzeug der Fensterplatz grundsätzlich der am wenigsten verkeimte Sitzplatz ist. Das gleiche dürfte ebenso für die Sitzgelegenheit in der Bahn gelten. Am Fensterplatz kommen eben nun mal keine Fahrgäste vorbei, die sich im schwankenden Zug von Reihe zu Reihe hangeln und dabei jedes Mal das obere Ende der Außensitzlehne befingern.

Verwendete Quellen:
  • Reiseredaktion SRT

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