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Autofenster geht nicht mehr zu: Diese Maßnahmen können helfen


Kfz-Technik erklärt
Autofenster geht nicht mehr zu: Diese Maßnahmen können helfen

t-online, Uwe Pleines

Aktualisiert am 07.06.2024Lesedauer: 2 Min.
imago 77933800Vergrößern des BildesAuch ein Schaden am Fenster kann teuer werden. (Quelle: imago stock&people/imago)
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Hersteller rüsten Fahrzeuge heute mit elektrischen Fensterhebern aus. Trotzdem ist es möglich, dass die Fenster nicht mehr schließen. Was helfen kann.

Grundsätzlich müssen Sie gemäß § 38 StVO Ihr Fahrzeug vor unbefugter Nutzung sichern. Es ist möglich, dass Sie wegen dieser Ordnungswidrigkeit eine Strafe in Höhe von ungefähr 15 Euro zahlen müssen. Daher sollten Sie dieses Problem schnell lösen. Wir zeigen, wie das funktioniert.

Die Autofenster selbst reparieren

Es ist möglich, dass der Fensterheber nicht mehr die erforderliche Energie erhält. Überprüfen Sie wie folgt die Sicherung, um das Problem zu lösen:

  1. Suchen Sie im Fahrzeughandbuch nach der Lage des Sicherungskastens.
  2. Meist befindet sich auf der Innenseite des Deckels ein Belegungsplan der Sicherungen.
  3. Lösen Sie das blaue oder schwarze Minuskabel von Ihrer Autobatterie.
  4. Entfernen Sie danach das rote Pluskabel.
  5. Entnehmen Sie aus dem Sicherungskasten die Sicherung für den elektrischen Fensterheber.
  6. Halten Sie die Sicherung gegen das Licht. Ist ein Durchbrennen des Drahtes erkennbar? Tauschen Sie in diesem Fall die defekte Sicherung aus.
  7. Bringen Sie die Kabel zum Schluss wieder an der Autobatterie an. Erst das rote, dann das blaue beziehungsweise schwarze Kabel. Oft müssen Sie erneut den Code des Autoradios einlesen.

Mögliche Gründe für den Defekt

Möglicherweise ist der Hebemechanismus Ihres elektrischen Fensterhebers defekt. Fixieren Sie unterwegs einigermaßen die Scheibe, damit Sie noch in die nächstgelegene Werkstatt oder nach Hause fahren können. Diese Ursachen sind außerdem möglich:

  • Beim Fensterheber ist der Seilzug gerissen.
  • Der Scheibenführungsrahmen ist gebrochen.
  • Die Scheibe ist falsch initialisiert. Abhilfe schafft eventuell ein längeres Drücken des Schalters.
  • Der Motor des Fensterhebers ist defekt. Das ist leicht festzustellen, wenn beim Betätigen des Knopfes keine Geräusche wahrzunehmen sind.

Der manuelle Fensterheber ist defekt

Sie können Ihr Autofenster nicht mehr über den manuellen Fensterheber schließen? Zuerst können Sie den Griff abschrauben und die Verzahnung überprüfen. Eventuell greift diese nicht mehr richtig ineinander. Sonst montieren Sie die Türverkleidung ab und überprüfen den kompletten Mechanismus. Sind Teile abgenutzt oder kaputt, hilft nur ein Ersatz. Bis zur Reparatur können Sie bei abgenommener Türverkleidung zumindest das Fenster schließen.

Kosten für eine Reparatur in der Werkstatt

Spätestens wenn das Austauschen der Sicherung nicht hilft, empfiehlt es sich, das Auto in eine Werkstatt zur Reparatur zu bringen. Jede Werkstatt berechnet unterschiedliche Stundensätze. Die Preise variieren:

  • Eine Vertragswerkstatt oder eine an Marken gebundene verlangt teilweise bis zu 200 Euro.
  • Freie Werkstätten hingegen begnügen sich im Durchschnitt mit 60 bis 120 Euro.
  • Die Kosten für Ersatzteile belaufen sich auf bis zu 150 Euro. Nur für einen neuen Motor für den Fensterheber zahlen Sie mindestens 50 Euro.
  • Die Reparatur eines defekten Fensterhebers dauert oft nicht länger als eine Stunde.

Bevor Sie einen Termin in der Werkstatt vereinbaren, sollten Sie die vereinbarte Gewährleistungsfrist überprüfen. Eventuell fällt der Defekt unter die Sachmängelhaftung und Sie zahlen wenig oder sogar gar nichts.

Verwendete Quellen
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