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Gebrauchtes E-Bike kaufen: Auf diesen Mangel sollten Sie achten!


Unbedingt aufpassen
Achtung beim E-Bike: Dieser Mangel ist gefährlich

Von t-online, mab

Aktualisiert am 06.07.2024Lesedauer: 3 Min.
E-Bikes auf dem Vormarsch: Die hohe Beliebtheit hat einen positiven Nebeneffekt – es gibt nämlich auch eine große Auswahl an günstigen Gebraucht-Rädern.Vergrößern des BildesE-Bikes auf dem Vormarsch: Die hohe Beliebtheit hat einen positiven Nebeneffekt – es gibt auch eine große Auswahl an günstigen Gebraucht-Rädern. (Quelle: Westend61/imago-images-bilder)
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3.000 Euro kostet ein E-Bike im Schnitt. Aber es gibt auch viele günstige Gebraucht-Modelle. Worauf Sie beim Kauf achten müssen.

Kurz zusammengefasst:

  • Qualität beim E-Bike-Kauf ist entscheidend, da hohe Belastungen auftreten können.
  • Gebrauchte E-Bikes sollten umfassend geprüft werden, besonders Antrieb und Rahmen.
  • Wartungsbelege, Probefahrt und Batterie-Check sind vor Kauf eines gebrauchten E-Bikes wichtig.

Deutschland fährt aufs E-Bike ab: Rund zwei Millionen Stück werden pro Jahr bei uns verkauft, mehr als sieben Millionen E-Bikes sind bereits im ganzen Land unterwegs. Gerade bei Älteren sind die Stromräder immens beliebt. Denn man bleibt auch dann noch mobil, wenn die müden Knochen nicht mehr so ganz mitmachen.

Weil das E-Bike aber ein hohes Tempo erreichen kann und dabei entsprechende Belastungen aushalten muss, ist es gerade hier wichtig, beim Kauf auf Qualität zu achten. Und die hat wie immer ihren Preis: Mindestens 500, eher aber 1.500 Euro, liegt er über den Kosten für ein Fahrrad ohne E-Motor. Günstige und gute Alternativen gibt es aus zweiter Hand – wenn Sie wissen, worauf vor dem Kauf zu achten ist. t-online erklärt es.

Der Komponenten-Check

Neben dem Gang zum Händler können Sie ein gebrauchtes E-Bike auch aus privater Hand kaufen. Diese Alternative ist zwar in der Regel günstiger, dann ist aber eine Gewährleistung ausgeschlossen. Deshalb sollten Sie um so genauer den Zustand prüfen – und dabei nicht nur auf den Antrieb achten.

  • Funktioniert die Beleuchtung?
  • Sind Bremsen und Reifen in gutem Zustand?
  • Ist die Kette straff gespannt oder hängt sie durch?
  • Wie steht es um die Ritzel? Auffallend spitze und leicht gebogene Zähne der Zahnräder deuten auf hohen Verschleiß hin.

Wenn Sie hier Mängel feststellen, ist das erst mal kein Problem. Denn Ersatz lässt sich recht einfach auftreiben und montieren. Wenn es aber in die Preisverhandlung geht, sollten diese Mängel zur Sprache kommen.

Wichtig ist schon der Blick auf den Rahmen. Denn ein defekter Rahmen bedeutet oftmals einen Totalschaden. Und obendrein eine große Gefahr. Keinesfalls sollten Sie in diesem Fall ein Fahrrad nutzen. Hinweise auf einen beschädigten Rahmen sind Risse, Beulen, nachträgliche Schweißspuren oder Nachlackierungen, insbesondere an den Schweißpunkten.

Die Probefahrt

Wenn die Komponenten den Check bestanden haben, geht es an die Probefahrt. Achten Sie dabei darauf, dass sich das Rad stabil fahren lässt und der Lenker nicht flattert. Nun ist es auch an der Zeit, den Antrieb – die größte Problemzone des E-Bikes – genauer zu prüfen:

  • Arbeitet der Antrieb in allen Unterstützungsstufen?
  • Macht er auch Steigungen problemlos mit?
  • Hören Sie verdächtige Geräusche (etwa ein Klappern) aus dem Motor?

In erster Linie entscheiden drei Kriterien über den Zustand des Antriebs: Wartung, Laufleistung und Beanspruchung. Lassen Sie sich deshalb vor dem Kauf nachweisen, dass alle Service-Intervalle eingehalten wurden. Wenn das Serviceheft bestätigt, dass das E-Bike regelmäßig in einem Fachbetrieb gewartet wurde, dann dürfte es zu keinen bösen Überraschungen kommen.

Die Kilometerangabe auf dem Tacho verrät die Gesamtlaufleistung des E-Bikes (Akkus sind meist auf eine Laufleistung von rund 60.000 km ausgelegt). Zweifel kann der Diagnosebericht eines Fachhändlers ausräumen, der neben der Laufleistung auch die Betriebszeit und die Nutzung der einzelnen Fahrmodi verrät. Einen absoluten Schutz vor Manipulationen bieten aber nur wenige neue Modelle, von denen bislang nur wenige aus zweiter Hand verfügbar sind.

Der Batterie-Check

Entweder sie funktioniert – oder eben nicht. Viel mehr können Sie über den Zustand der Batterie kaum herausfinden. Der Fachhändler hingegen hat dazu einige Möglichkeiten. Sein Diagnosewerkzeug kann genau auslesen, wie häufig der Akku bereits vollständig aufgeladen wurde. Außerdem kann der Fachmann bestimmen, wie hoch die Gesamtkapazität des Akkus noch ist.

Allerdings können Sie prüfen, ob die Batterie Spuren eines Sturzes oder andere Schäden (Dellen, Kratzer oder gar Risse) zeigt. Dann sollte der Akku ausgetauscht werden, da er im schlimmsten Fall in Brand geraten kann. Eine Ersatzbatterie kann allerdings einige Hundert Euro kosten – und dann lohnt sich der Gedanke, einfach gleich ein neues E-Bike zu kaufen.

Verwendete Quellen
  • Pressedienst Fahrrad
  • Nachrichtenagentur SP-X
  • E.ON Energieatlas E-Bike-Ranking
  • Eigene Recherche
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