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Winterreifen: Profiltiefe – Wo werden die besseren Reifen montiert?


Wechsel auf Winterreifen: Wo die besseren Reifen montiert werden

Von t-online, mab

Aktualisiert am 21.11.2023Lesedauer: 2 Min.
Winterreifen: Im Idealfall dreht sich an jeder Ecke vom Auto das gleiche Reifenmodell mit möglichst ähnlichem Restprofil.Vergrößern des BildesIm Oktober und um Ostern herum: Wer keine Allwetterreifen nutzt, muss zweimal pro Jahr zum Radwechsel. Im Idealfall dreht sich an jeder Ecke des Autos das gleiche Reifenmodell mit möglichst ähnlichem Restprofil. (Quelle: Markus Scholz/dpa)
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Selten haben alle Reifen die gleiche Profiltiefe. Wo kommen die Reifen mit dem besseren Profil hin? Und darf man mit verschiedenen Modellen fahren?

Die vier Reifen am Auto sollten vom gleichen Modell sein und und eine ähnliche Restprofiltiefe aufweisen. Zumindest achsweise sollten Modell und Verschleiß identisch sein (also beide vorderen und beide hinteren Reifen). Und das hat einen guten Grund.

Weshalb sind gleiche Profiltiefen wichtig?

Im Alltag und bei normaler Fahrt sind unterschiedliche Profiltiefen zwar nicht von großem Belang – wohl aber in Extremsituationen: In schnellen Kurven oder wenn eine Vollbremsung nötig wird, müssen die Reifen ihr Bestes geben. Unterschiedliche Profiltiefen können in solchen Grenzbereichen schnell zu einem unkontrollierbaren Fahrverhalten führen.

Elektronische Fahrassistenten wie der Schleuderschutz ESP können die Unterschiede zwischen den einzelnen Reifen zwar etwas abfedern. Aber: Dabei orientieren sie sich an der Leistung des schlechtesten Reifens. Das Auto büsst also an Potentialen ein.

An welche Achse kommen die besseren Reifen?

Dass sich die Reifen achsweise unterschiedlich abnutzen, ist nicht unüblich. Beim Wechsel im Frühling und Herbst stellt sich aber die Frage: Wohin kommen die besseren Reifen?

Die Reifen mit dem höheren Restprofil gehören an die Hinterachse. Denn sie hält das Auto insbesondere in Kurven und bei Aquaplaning auf Kurs und kann einem unkontrollierbaren Schleudern entgegenwirken.

Darf man unterschiedliche Reifenmodelle nutzen?

Ja. Rein rechtlich gesehen, dürfen Sie vier Reifen verschiedener Hersteller und mit unterschiedlichen Profiltiefen montieren – allerdings ist es alles andere als ratsam. Vorgeschrieben ist lediglich ein mindestens 1,6 Millimeter tiefes Restprofil (ratsam sind mindestens vier Millimeter). Und dass Sie die situative Winterreifenpflicht beachten: Wer bei Glatteis, Schneematsch oder Schneeglätte fährt, muss mit Winterreifen fahren. Sonst drohen hohe Bußgelder. Was das für Allwetterreifen bedeutet, erfahren Sie hier.

Übrigens: Unterschiedlich hohen Verschleiß der Reifen können Sie verringern, indem Sie die Räder regelmäßig und unbedingt paarweise von der Antriebsachse zur nichtangetriebenen Achse und später wieder zurück wechseln.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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