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Klimakrise: Wärmster September seit Beginn der Aufzeichnungen gemessen


Rekordmonat  

Wärmster September seit Beginn der Aufzeichnungen gemessen

07.10.2020, 11:14 Uhr | AFP, dpa, loe

Klimakrise: Wärmster September seit Beginn der Aufzeichnungen gemessen. September 2020: Dieser September war der wärmste seit Temperaturaufzeichnung. (Quelle: imago images/Dean Pictures)

September 2020: Dieser September war der wärmste seit Temperaturaufzeichnung. (Quelle: Dean Pictures/imago images)

2020 ist auf dem Weg, das Hitzerekordjahr 2016 einzuholen: Der September ist nun bereits der dritte Monate, der wärmer war als alle anderen in den Jahre zuvor.

Der vergangene Monat war laut EU-Forschungsdaten weltweit der wärmste September seit dem Beginn der Temperaturaufzeichnungen. Drei Monate dieses Jahres – Januar, Mai und September – stellten bisher globale Hitzerekorde auf, wie das europäische Erdbeobachtungsprogramm Copernicus am Mittwoch mitteilte. Damit ist 2020 auf dem Wege, das bisherige Hitze-Rekordjahr 2016 einzuholen.

Durchschnittstemperatur nur knapp unter Pariser Klimaabkommen

In den zwölf Monaten bis September lag die durchschnittliche Temperatur weltweit um fast 1,3 Grad Celsius über den Werten des vorindustriellen Zeitalters. Dies ist knapp unter der Schwelle von 1,5 Grad, die im Pariser Klimaschutzabkommen festgelegt sind.

Der September war weltweit der wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen des europäischen Copernicus-Klimawandeldienstes. Die Temperaturen lagen demnach im Durchschnitt 0,05 Grad höher als im September 2019, der bislang als der wärmste galt. Auffällig warm war es etwa in der Arktis, in Teilen Südamerikas und in Australien, wie der Dienst am Mittwoch im englischen Reading mitteilte. Er wertete hierfür seine eigene Datensätze seit 1979 aus, wie eine Wissenschaftlerin der Deutschen Presse-Agentur erläuterte.

Südost-Europa besonders betroffen von Hitze-September

In Europa lagen den Angaben zufolge die Temperaturen im September dieses Jahres im Schnitt 0,2 Grad Celsius höher als im bisherigen Rekord-September 2018. Besonders betroffen ist den Experten zufolge Südost-Europa gewesen. Der Dienst ist Teil des europäischen Erdbeobachtungsprogramms Copernicus.

Der Klimawandeldienst der EU erstellt monatlich Berichte über die Lufttemperatur, das Meereis und den Wasserkreislauf. Dabei wird auf Daten von Satelliten, Schiffen, Flugzeugen und Wetterstationen rund um den Globus zurückgegriffen. Aussagekräftiger sind die Berichte der US-Klimabehörde NOAA, die Aufzeichnungen seit 1880 berücksichtigt. Sie veröffentlicht ihre September-Analyse demnächst.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa und AFP

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