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Permafrostboden in den Alpen wird immer wärmer

  • Hanna Klein
Von Hanna Klein

Aktualisiert am 09.04.2021Lesedauer: 2 Min.
Permafrostboden taut weiter auf: Auch in den Schweizer Alpen steigt die Temperatur im Boden.
Permafrostboden taut weiter auf: Auch in den Schweizer Alpen steigt die Temperatur im Boden. (Quelle: IMAGO / Beautiful Sports)
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Nicht nur die Luft wird wärmer, auch der Temperaturanstieg im Boden ist eine Folge der Klimakrise. In den Alpen wurden nun neue Rekordwerte gemessen – die Folgen sind gefährlich.

Der Permafrostboden in den Alpen wird immer wärmer. Das zeigen Daten des Schweizer Permafrostnetzes Permos. An zahlreichen Messstationen haben die Temperaturen im Boden im Zeitraum von Ende 2019 bis 2020 neue Rekordwerte erreicht. Auch die Auftauschicht liegt mittlerweile tiefer.

Im Jahr 2020 war der Bereich über dem Permafrost, der in den Sommermonaten auftaut, an den gemessenen Standorten zwischen rund drei und elf Metern tief. Am Schilthorn-Gipfel in den Berner Alpen hat sich die Auftauschicht seit Beginn der Messungen in Jahr 1998 damit mehr als verdoppelt.

Wärmere Bedingungen nahe der Oberfläche führten den Wissenschaftlern nach auch zu einem Anstieg der Temperaturen weiter unten im Boden. So stieg etwa die Temperatur des Permafrosts auf dem Stockhorn-Plateau im Berner Oberland in 20 Jahren um etwa 0,8 Grad an. Auch an allen anderen Messstellen wurden die bisherigen Rekordwerte von 2015 erreicht oder sogar übertroffen.

Auftauender Permafrost hat gefährliche Folgen

Als Permafrost wird Fels oder Boden bezeichnet, der für eine längere Zeit (mindestens aber zwei Jahre) Temperaturen unter 0 Grad Celsius aufweist. Im Gegensatz zu Gletschern auf der Erdoberfläche ist Permafrost eine "versteckte" Vereisung. In der Schweiz sollen rund 5 Prozent der Landesfläche von Permafrost beeinflusst sein – etwa doppelt so viel wie die vorhandene Gletscherfläche. Im gesamten Alpenraum sind die Permafrostareale Forschern zufolge vermutlich dreimal größer als die entsprechenden Gletschergebiete.

Taut der Permafrost in Gebirgen wie den Alpen auf, sinkt die Stabilität von Hängen und Felsen. Schon minimale Veränderungen in der Temperatur können Felsstürze, Steinschläge oder rutschende Hangpartien auslösen.

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