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Studie befürchtet bald mehr Regen als Schnee in der Arktis

Mehr Regen als Schnee  

Studie liefert dramatische Prognose für die Arktis

01.12.2021, 07:31 Uhr | dpa

Studie befürchtet bald mehr Regen als Schnee in der Arktis. Schmelzendes Eis am Nordpol: Laut einer Studie konnte die Erderwärmung für mehr Regen als Schnee in der Region sorgen. (Archivfoto) (Quelle: imago images)

Schmelzendes Eis am Nordpol: Laut einer Studie konnte die Erderwärmung für mehr Regen als Schnee in der Region sorgen. (Archivfoto) (Quelle: imago images)

Schon in 30 Jahren könnte es um den Nordpol herum immer weniger schneien. Grund soll unter anderem die globale Erwärmung sein. Nicht nur für den Mensch könnte das ein Problem werden.

In der Arktis könnte es einer Studie zufolge in einigen Jahrzehnten mehr regnen als schneien. Diese Veränderung werde wohl Jahrzehnte früher kommen als bislang erwartet, schreiben Wissenschaftler unter anderem von der kanadischen University of Manitoba und dem US-amerikanischen National Snow and Ice Data Center in einem wissenschaftlichen Artikel im Fachjournal "Nature Communications". Gründe seien unter anderem die globale Erwärmung und der Rückgang von Meereis.

Die Veränderung werde sich je nach Gegend der Arktis und Jahreszeit unterschiedlich bemerkbar machen, prophezeien die Wissenschaftler auf Basis verschiedener Klimadatenmodelle. Es könne beispielsweise zwischen 2050 und 2080 dazu kommen, dass es im Herbst mehr regnet als schneit. Diese Veränderung sei zuvor für 2070 bis 2090 vorausgesagt worden. Wenn es gelinge, die globale Erderwärmung zu verlangsamen, könnten diese Veränderungen in der Arktis möglicherweise aber zumindest teilweise noch verlangsamt werden.

"Die Herausforderung, die wir heute in der Arktis sehen, ist, dass sie sich so schnell verändert, dass sich die Tierwelt möglicherweise nicht anpassen kann", sagte Mark Serreze, Direktor des National Snow and Ice Data Center. "Das ist nicht nur ein Problem für Rentiere, Karibu und Moschusochsen, sondern auch die Menschen im Norden, die auf sie angewiesen sind."

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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