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"Letzte Generation" beschmutzt Monet-Gemälde: "Ihr Fanatismus kennt keine Grenzen"


"Dann droht uns die Anarchie"

Von Mario Thieme

Aktualisiert am 25.11.2022Lesedauer: 3 Min.
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Angriff im Museum: Diese Aktion zweier Aktivisten sorgte zuletzt für Aufsehen. (Quelle: t-online)
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Aktivisten greifen zu drastischen Mitteln, um die Bevölkerung angesichts der Klimakrise wachzurütteln. Die meisten t-online-Leser verurteilen ihre Aktionen scharf.

Sie demonstrieren lautstark, kleben sich auf Straßen fest, um den Verkehr lahmzulegen und beschmieren wertvolle Bilder, um auf ihre Ziele aufmerksam zu machen: Radikale Klimaaktivisten der "Letzten Generation" oder "Extinction Rebellion" sorgen mit ihren Aktionen für Unmut in der Bevölkerung. Auch wenn t-online-Leser das Grundanliegen teilen und für wichtig erachten, reagieren viele auf die Aktionen verständnislos bis wütend.

"Einfach kleben lassen, bis sie selbst aufgeben"

Volker Raible meint: "Wenn es ihnen Spaß macht, einfach kleben lassen, bis sie selbst aufgeben. Wenn sie Hunger oder Durst haben, werden sie schon eine Möglichkeit finden, sich loszumachen. Irgendwie muss man sich ja profilieren, wenn man sonst nichts zu bieten hat."

"Diese Rücksichtslosigkeit ist nicht mehr nachvollziehbar"

"Feuerwehrautos und Krankenfahrzeuge stecken in den dadurch entstehenden Staus fest und werden in ihren Rettungseinsätzen behindert. In derartigen Situationen kommt es auf jede Sekunde an, um Menschenleben zu retten", beklagt Kerstin Hennig angesichts der Straßenblockaden, bei denen sich Aktivisten auf Kreuzungen oder Autobahnzufahrten festkleben. "Für mich ist es nicht mehr nachvollziehbar, mit welcher Rücksichtslosigkeit diese 'Klimaaktivisten' ihre Ziele durchsetzen wollen."

Wird ein Rettungseinsatz behindert, solle die Polizei durchgreifen. Die Verursacher sollten mit aller Härte der gesetzlichen Möglichkeiten zur Verantwortung gezogen werden, findet die t-online-Leserin. "Solange durch derartige Blockaden anderer Menschen Leben aufs Spiel gesetzt werden, haben diese Aktionen der Klimaaktivisten ihre Ziele verfehlt."

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"Mit Vandalismus löst man keine Probleme"

"'Extinction Rebellion' und 'Letzte Generation' haben sich mit Nötigungen und Sachbeschädigungen aus dem demokratischen Diskurs entfernt", schreibt Hans-Ulrich Neumann.

Chris Göllner findet den Einsatz fürs Klima richtig, jedoch: "So verspielt man sich selbstgerecht auch Sympathien der Leute, die in der Sache durchaus der gleichen Meinung sind. Aber mit Vandalismus löst man keine Probleme, man macht noch nicht einmal auf diese aufmerksam."

"Die haben einen Vollknall"

Tatjana Borg findet drastischere Worte: "Die haben einen Vollknall", meint sie und ist der Ansicht, die deutsche Polizei fasse die Störer mit Samthandschuhen an. "Niemals würde ich mir von solchen Clowns mein Auto verbieten und damit meine persönliche Freiheit beschneiden lassen", stellt die t-online-Leserin klar.

Auch Otto vermisst ein härteres Durchgreifen: "Der Staat wird immer flauschiger. Eines Tages wird er um seine Macht zu kämpfen haben, wenn er sich nicht bald gegen solche Unsitten zur Wehr setzt."

"Ihr Fanatismus kennt keine Grenzen"

"Ihr Fanatismus kennt keine Grenzen gegenüber den Notwendigkeiten und Bedürfnissen anderer", beobachtet Gustav Brudy bei den Aktionen der "Letzten Generation". "Solche Leute stilisieren sich zu Märtyrern und werden tausendfach auch finanziell für ihr schädliches Verhalten unterstützt und zusätzlich heroisiert, wenn sie auch noch die Staatsgewalt zu spüren bekämen."

"Die Gläubigen und Unterstützer solcher Fanatiker sind lediglich lautstark und mächtig, überzeugen aber niemanden mit gesundem Menschenverstand", schreibt er.

Klimaaktivisten blockieren eine Autobahnabfahrt in Berlin im morgendlichen Berufsverkehr.
Klimaaktivisten blockieren eine Autobahnabfahrt in Berlin im morgendlichen Berufsverkehr. (Quelle: IMAGO/Martin Dziadek)

Rainer Wunderlich befürchtet: "Wenn demnächst flächendeckend jeder seine Interessen für gut und richtig hält und illegales Handeln wegen der eigenen edlen Motive als zulässig ansieht, dann droht uns die Anarchie."

Bezüglich der Angriffe auf Kunstwerke wünscht Gerald Eichstädt sich "eine etwas weniger verbohrte Sichtweise auf unsere vergänglichen Artefakte. Wenn wir die Klimakrise (und andere existenzgefährdende Auswüchse menschlichen Irrsinns) nicht zügig in den Griff bekommen, so werden unsere Artefakte sowieso über kurz oder lang in ihre Grundbestandteile zerlegt und gründlich durchmischt, oder, falls ein paar Artefakte überleben sollten, dann ist keiner mehr da, der sie bestaunt oder sich durch sie inspirieren lässt."

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Verwendete Quellen
  • Zuschriften von t-online-Lesern
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