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Premierministerin von Barbados attackiert Industrienationen

Von dpa, t-online
Aktualisiert am 08.11.2022Lesedauer: 2 Min.
Die Premierministerin von Barbados, Mia Mottley, fordert eine Systemveränderung, um armen Ländern eine Chance zu geben.
Die Premierministerin von Barbados, Mia Mottley, fordert eine Systemveränderung, um armen Ländern eine Chance zu geben. (Quelle: IMAGO/Alberto Valdes)
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Die Regierungschefin von Barbados hat den Industrienationen ins Gewissen geredet. Auf der Klimakonferenz forderte sie eine faire Behandlung armer Länder.

Die Premierministerin des karibischen Inselstaates Barbados, Mia Mottley, hat in einer flammenden Rede auf der Weltklimakonferenz die Industrienationen kritisiert. "Wir waren diejenigen, deren Blut, Schweiß und Tränen die industrielle Revolution finanziert haben", sagte sie. "Sollen wir uns jetzt einer doppelten Gefahr gegenübersehen, indem wir die Kosten dieser Treibhausgase aus der industriellen Revolution tragen müssen? Das ist grundsätzlich unfair."

Sie sagte, der Wohlstand – und die hohen CO2-Emissionen – der reichen Welt seien in vergangenen Zeiten auf Kosten der Armen erreicht worden, und jetzt seien die Armen gezwungen, erneut zu zahlen, als Opfer eines Klimawandels, den sie nicht verursacht hätten.

In Scharm el-Scheich am Roten Meer beraten die Vertreter aus knapp 200 Ländern zwei Wochen lang darüber, wie der Kampf gegen die Erderhitzung noch verstärkt werden kann. Registriert sind rund 45.000 Teilnehmer.

CO2-Emissionen

Wirtschaftssystem in Frage gestellt

In ihrer Rede vor Dutzenden Staats- und Regierungschefs stellte Mottley das bestehende weltweite Wirtschaftssystem infrage. "Diese Welt sieht immer noch zu sehr aus wie zu Zeiten, als sie Teil eines imperialistischen Reichs war", sagte Mottley. Der globale Norden leihe sich Geld zu Zinssätzen von ein bis vier Prozent, der globale Süden dagegen mit 14 Prozent. "Und dann wundern wir uns, warum die Partnerschaften für gerechte Energie nicht funktionieren."

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Es sei an der Zeit, das Bretton-Woods-System zu überdenken. Es regelte die Währungsschwankungen und stellte den Dollar in den Mittelpunkt. Zur Durchsetzung des nach dem Tagungssort benannten Abkommens wurden der Internationale Währungsfonds und die Weltbank gegründet. Es sei Zeit, sich daran zu erinnern, dass die meisten Länder im Plenarsaal bei der Konferenz zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht existierten.

"Wir brauchen einen anderen Ansatz, um in den von Katastrophen betroffenen Ländern künftig Zuschüsse für den Wiederaufbau zu ermöglichen. Wenn das nicht passiert, werden wir eine Zunahme der Klimaflüchtlinge sehen. Wir wissen, dass bis 2050 aus den heute 21 Millionen Klimaflüchtlingen der Welt eine Milliarde werden wird", sagte die Politikerin.

Die Länder der Erde hätten die kollektive Kraft zur Veränderung, sagte Mottley bei der Eröffnung des Gipfel-Segments in Scharm el-Scheich am Montag. "Wir wissen, wie wir innerhalb von zwei Jahren ein Vakzin finden, wenn uns eine Pandemie trifft. Wir wissen, wie man einen Menschen zum Mond bringt – und jetzt stellen wir einen Rover auf den Mars." Aber der einfache politische Wille, um das Leben von Menschen entscheidend zu verbessern, könne offenbar immer noch nicht aufgebracht werden.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
  • theguardian.com: "Barbados PM launches blistering attack on rich nations at Cop27 climate talks" (englisch)
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