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Plattenfirma von Farid Bang und Kollegah beendet Zusammenarbeit

Laut Medienbericht  

Plattenfirma von Farid Bang und Kollegah stoppt Kooperation

19.04.2018, 18:40 Uhr | lc, t-online.de

Plattenfirma von Farid Bang und Kollegah beendet Zusammenarbeit . Kollegah und Farid Bang: Das Rapper-Duo wurde mit dem Echo ausgezeichnet. (Quelle: dpa)

Kollegah und Farid Bang: Das Rapper-Duo wurde mit dem Echo ausgezeichnet. (Quelle: dpa)

Wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtet, hat das Musikunternehmen BMG die Zusammenarbeit mit den beiden Rappern Kollegah und Farid Bang vorerst gestoppt.

"Wir hatten den Vertrag über ein Album. Jetzt lassen wir die Aktivitäten ruhen, um die Haltung beider Parteien zu besprechen", sagte Vorstandschef Hartwig Masuch der Zeitung. Die Bertelsmann Musik Group (BMG) hatte zusammen mit dem Musik-Label von Farid Bang und Kollegah das spätestens seit der Echo-Nominierung umstrittene Album "Jung, Brutal, Gutaussehend 3" veröffentlicht.

"Wir entschuldigen uns"

In die Kritik gerieten die Rapper wegen Textzeilen wie "Mein Körper definierter als von Auschwitzinsassen" und "Mache wieder mal 'nen Holocaust, komm' an mit dem Molotow". Eine Antisemitismus-Debatte nahm ihren Anfang. Vorstandschef Hartwig Masuch erklärte gegenüber der Zeitung weiter: "Wir entschuldigen uns bei den Menschen, die sich verletzt fühlen." Zu internen Diskussionen bei der BMG-Mutter Bertelsmann oder zu Reaktionen der Besitzerfamilie Mohn wollte sich wiederum ein Sprecher gegenüber der dpa nicht äußern.

"Bertelsmann behandelt das Thema auf allen Ebenen sehr ernsthaft. Bertelsmann distanziert sich von jeder Form von Antisemitismus und Diskriminierung. Die Unternehmensgrundwerte sind eindeutig: Bertelsmann fördert die künstlerische und geistige Freiheit, den Schutz von Demokratien und Menschenrechten, den Respekt vor Traditionen und kulturellen Werten; deshalb spiegeln unsere Inhalte eine Vielfalt von Einstellungen und Meinungen wider", hieß es.

Kampagne gegen Antisemitismus

Nach dem Eklat um die Echo-Auszeichnung will BMG eine Kampagne gegen Antisemitismus starten. Die Musikrechte-Tochter von Bertelsmann schiebt das Projekt mit rund 100.000 Euro an. "Gemeinsam mit sachverständigen Organisationen sollen Projekte zur Bekämpfung der besorgniserregenden Entwicklung an Schulen ausgesucht werden", heißt es in einer Pressemitteilung. Der Schwerpunkt soll in Berlin liegen. 

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