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Corona: Maskenverteilung in Dresden – Menschen stehen dicht an dicht

Tausende in langen Schlangen  

Maskenverteilung in Dresden: Menschen stehen dicht an dicht

20.04.2020, 14:43 Uhr | dpa

Großer Andrang bei Maskenausgabe in Dresden

Die Schlange vor dem Rathaus in Dresden war nach Schätzungen von Augenzeugen bis zu einem Kilometer lang. Der Grund: Hier wurde das kostenlos verteilt, was von vielen dringend benötigt wird: Gesichtsmasken. (Quelle: Reuters)

Großer Andrang: Viele Menschen kamen zur Maskenausgabe vors Dresdner Rathaus. (Quelle: Reuters)


In Hunderte Meter langen Schlangen stehen Tausende Dresdner für eine kostenlose Schutzmaske im Rahmen der Maßnahmen in der Corona-Krise an – oft wurde es wohl enger als erlaubt.

Tausende Dresdner haben am Montagmorgen vor dem Dresdner Rathaus für eine kostenlose Schutzmaske Schlange gestanden. Über mehrere Hundert Meter standen die Bürger bis zur Goldenen Pforte an, wo nach Angaben der Stadt rund 20.000 Mund-Nasen-Bedeckungen aus Stoff in den Farben Schwarz oder Weiß verteilt wurden. Auf Bildern sind die langen Schlangen zu sehen, vereinzelt wirkt es dabei, als würde der in den Maßnahmen gegen die Verbreitung des Coronavirus vorgeschriebene Mindestabstand von 1,5 bis 2 Metern nicht eingehalten. Deutlich erkennbar stehen Menschen nah beieinander.

Maßnahme zur Corona-Bekämpfung: Insgesamt 200.000 Masken sollen in Dresden verteilt werden. (Quelle: dpa/Sebastian Kahnert)Maßnahme zur Corona-Bekämpfung: Insgesamt 200.000 Masken sollen in Dresden verteilt werden. (Quelle: Sebastian Kahnert/dpa)

Pro Person wurde eine Maske ausgegeben – eine weitere durfte für Familienmitglieder mitgenommen werden. Insgesamt hat Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) rund 200.000 Masken geordert, die in den nächsten Tagen dezentral an Einwohner der Stadt verteilt werden sollen. Der Mund- und Nasen-Schutz stammt aus der Produktion von Dresdner Firmen.

Maskenverteilung in Dresden: Vor den Ständen bildeten sich lange Schlangen. (Quelle: Reuters)Maskenverteilung in Dresden: Vor den Ständen bildeten sich lange Schlangen. (Quelle: Reuters)

Seit Montag müssen Sachsen beim Einkaufen sowie in Bussen und Bahnen einen Mund- und Nasen-Schutz tragen. Der Freistaat war das erste Bundesland mit einer derartigen Regelung.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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