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Rekord-Sommer in Berlin: So fällt der Badeausflug nicht ins Wasser


So fällt der Badeausflug nicht ins Wasser

  • Anne-Sophie Schakat
Von Anne-Sophie Schakat

Aktualisiert am 19.07.2022Lesedauer: 3 Min.
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Badegäste im Strandbad Müggelsee (Archiv): Dutzende Frei- und Strandbäder laden in Berlin zum Schwimmen ein.
Badegäste im Strandbad Müggelsee (Archiv): Dutzende Frei- und Strandbäder laden in Berlin zum Schwimmen ein. (Quelle: Jürgen Held/imago-images-bilder)
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Rekordhitze in Berlin: An den städtischen Flüssen und Seen wird es immer voller. Doch gerade bei extremer Hitze kann das Schwimmen gefährlich werden. Ein Experte erklärt, was zu beachten ist.

Berlin schwitzt am bislang wohl heißesten Wochenende des Jahres. Bei Temperaturen weit über der 30-Grad-Marke und Sonne satt werden sich viele Berlinerinnen und Berliner nach einer Erfrischung sehnen. Was gibt es da Besseres, als mit einem Eis in der Hand in einem der zahlreichen Freibäder zu entspannen oder sich an einer der vielen Badestellen abzukühlen?

Damit der sommerliche Badeausflug nicht im Unglück endet, sollten sich Badewütige jedoch an einige Regeln halten, mahnt Michael Neiße, Sprecher der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) Berlin. Während in den Frei- und Strandbädern sowie an einigen Badestellen Rettungsschwimmer bereitstehen, die im Notfall eingreifen können, ist das bei vielen kleineren, unbewachten Badestellen nicht der Fall.

Hier muss im Unglücksfall die Berliner Feuerwehr alarmiert werden. Die Kollegen müssten dann jedoch erst einmal zu den teils abgelegenen Badeorten gelangen, erklärt Neiße. "Gerade, wenn jemand unter Wasser gerät und zu ertrinken droht, zählt jede Minute." Deshalb rät der DLRG-Sprecher vor allem Nichtschwimmern und Menschen, die lange Strecken im Wasser zurücklegen wollen, dazu, Badestellen auszusuchen, an denen es eine Badeaufsicht gibt. "Je weiter Sie von einer Rettungsstation entfernt sind, desto höher ist das Risko, dass die Zeit nicht ausreicht, Sie zu retten", appelliert Neiße. Eine Übersicht über die Berliner Badestellen finden Sie hier.

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Baden in Berlin: Viele Kinder können wegen Corona nicht schwimmen

Eltern sollten außerdem darauf achten, ihre Kinder nicht unbeaufsichtigt zu lassen – vor allem dann, wenn der Nachwuchs noch nicht schwimmen kann. "Das bedeutet, dass Mama oder Papa mit am Wasser stehen und nicht am Strand liegen und Zeitung lesen sollten, wenn die Kinder baden gehen."

Wie schon im vergangenen Jahr besteht laut dem Sprecher weiterhin das Problem, dass viele Kinder aufgrund von Corona-bedingt ausgefallenen Schwimmkursen nicht schwimmen können. Schon vor der Pandemie habe es für Kurse der DLRG in einigen Bezirken Wartelisten von bis zu einem Jahr gegeben, erinnert sich Neiße. Dieses Problem habe sich durch die Pandemie weiter verschärft. Um der Entwicklung entgegenzuwirken, wird der Verein auch in diesem Sommer wieder Ferienkurse für Kinder anbieten.

DLRG warnt: Finger weg vom Alkohol

Doch auch erfahrene Schwimmer sollten vorsichtig sein. "Gerade bei extremer Hitze sollte man sich abkühlen, bevor man ins Wasser geht", so Neiße. Denn: "Wenn man bei hohen Temperaturen in der prallen Sonne liegt und dann in das kalte Wasser springt, kann es zu einem Kreislaufkollaps kommen. Dann gibt es vor allem in tiefem Wasser eine große Gefahr, zu ertrinken."

Wer sich bereits das eine oder andere Wochenend-Bier genehmigt hat, sollte das Wasser generell besser meiden, meint Neiße. "Alkohol und Schwimmen vertragen sich überhaupt nicht, vor allem, wenn es so heiß ist." Badende sollten stattdessen darauf achten, viel Wasser zu trinken und nicht direkt nach dem Essen ins kühle Nass springen. Weitere Regeln, die beim Baden beachtet werden sollten, hat die DLRG hier zusammengestellt.

Ob sich die DLRG-Rettungsschwimmer speziell auf das kommende Hitze-Wochenende vorbereitet haben? "Nein", sagt Neiße. "Wenn es zu Badeunfällen, Hitzeschäden oder Schnittwunden zum Beispiel durch Glasscherben kommt, sind wir immer vorbereitet, egal bei welchem Wetter."

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Verwendete Quellen
  • Telefonat Michael Neiße, Sprecher des DLRG Landesverbandes Berlin
  • Webseite der DLRG Berlin
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Von Yannick von Eisenhart Rothe
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