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Brandenburger Tor Farbattacke: So aufwändig ist die Reinigung


So teuer und aufwendig ist die Reinigung des Brandenburger Tors

Von t-online, ksi

Aktualisiert am 28.09.2023Lesedauer: 2 Min.
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Protestaktion: Klimaaktivisten der "Letzten Generation" besprühen das Brandenburger Tor mit Farbe. (Quelle: t-online)
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Die "Letzte Generation" hat das Brandenburger Tor mit Farbe besprüht. Die Reinigung ist sehr aufwendig und teuer – und wird länger als gedacht dauern.

Erst am Mittwoch oder Donnerstag soll feststehen, wie lange die Reinigung des Brandenburger Tors noch dauert – und wie teuer sie wird. Das teilte eine Sprecherin des Berliner Immobilienmanagements (BIM) mit, berichtet die Deutsche Presse-Agentur.

Eine Firma habe in den letzten Tagen getestet, mit welchem Reinigungsmittel die restlichen Farbpartikel am besten zu entfernen seien. Die Auswertung wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Untersucht werde auch, mit welcher Farbe die Mitglieder der "Letzten Generation" das Brandenburger Tor großflächig besprüht hatten, sagte die Sprecherin.

Farbe drang in den Sandstein ein

Eigentlich sollte das Brandenburger Tor bis zum Berlin-Marathon von Farbe befreit sein. Doch das erwies sich als utopisch. Mit heißem Wasser und Hochdruck konnten nur 80 Prozent der Farbe entfernt werden, die laut der "Letzten Generation" als wasserlöslich galt. Der ursprüngliche Kostenrahmen von 35.000 Euro für die Reinigung konnte nicht eingehalten werden. Man rechne damit, dass es insgesamt teurer werde, so die Sprecherin.

Besonders schwierig zu reinigen seien die Säulen des Brandenburger Tors, die oberhalb von zwei Metern besprüht wurden. Hier ist die Farbe tiefer in die Poren des Sandsteins eingedrungen.

Klimaaktivisten sollen für die Reinigung bezahlen

Die Versicherung der Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) ist für die Reinigung in Vorleistung getreten. "Aber wir streben eine Übernahme durch die Verursacher an", sagte eine Sprecherin der BIM zur "Berliner Morgenpost". Der Landesbetrieb hat Strafanzeige gegen die Aktivisten gestellt.

Auch Finanzsenator Stefan Evers (CDU) bat die Aktivisten der "Letzten Generation" bereits zur Kasse. "Wir werden alle zivilrechtlichen Wege beschreiten, diese Summe zurückzubekommen", sagte Evers bei einer Plenarsitzung im Landesparlament.

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Kai Wegner hat klare Haltung

Berlins Bürgermeister Kai Wegner übte ebenfalls scharfe Kritik an der Aktion der Klimaaktivisten der "Letzten Generation". "Das Maß ist jetzt voll", sagte der Politiker. Er forderte aber vor allem die Autofahrer auf, Ruhe zu bewahren. "Selbstjustiz ist nicht die richtige Antwort", stellte Wegner klar. Sehen Sie hier, warum die Gewalt gegen die Klimaaktivisten immer größer wird.

Verwendete Quellen
  • Mit Material der Deutschen Presse-Agentur
  • morgenpost.de: "Brandenburger Tor: Landesbetrieb stellt Strafanzeige"
  • tagesspiegel.de: "Farbpartikel stecken im Sandstein fest: Aufwändige Reinigungs-Experimente an Brandenburger Tor nötig"
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