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Berlin-Gesundbrunnen: Frau soll zweijährigen Sohn ertränkt haben – Anklage


Zweijähriges Kind ertränkt: Anklage gegen Mutter erhoben

Von t-online, nhe

29.11.2023Lesedauer: 2 Min.
Der Eingang des Amtsgerichts Tiergarten (Archivbild): Eine 24-Jährige muss sich vor Gericht verantworten, weil sie ihr Kind umgebracht haben soll.Vergrößern des BildesDer Eingang des Amtsgerichts Tiergarten (Archivbild): Eine 24-Jährige muss sich vor Gericht verantworten, weil sie ihr Kind umgebracht haben soll. (Quelle: Emmanuele Contini/imago images)
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Eine Frau soll ihren zweijährigen Sohn aus niedrigen Beweggründen getötet haben. Offenbar, weil sie an Krebs erkrankt ist.

In Berlin soll eine 24-Jährige ihr eigenes Kind in der Badewanne ertränkt haben. Deshalb hat die Staatsanwaltschaft nun Anklage nun wegen heimtückischen Mordes aus niedrigen Beweggründen am Landgericht Berlin erhoben. Zu der Tat kam es einer Mitteilung zufolge am 2. Oktober 2023 gegen 13 Uhr in der Ackerstraße in Gesundbrunnen.

Während der Vater des zweijährigen Jungen schlief, soll die Beschuldigte versucht haben, einen "erweiterten Suizid" durchzuführen. Das habe sie bereits Wochen zuvor beschlossen, so die Staatsanwaltschaft. Demnach soll die Frau an Brustkrebs leiden und sich deshalb dazu entschieden haben, sowohl sich, als auch ihren Sohn umzubringen – ohne Inanspruchnahme von "durchaus erfolgversprechenden Therapiemaßnahmen", wie es heißt.

Frau soll Sohn unter Wasser gedrückt haben

Sie soll ihrem Sohn zunächst eine große Menge Schlaf- und Schmerzmittel verabreicht haben. Ihr soll bewusst gewesen sein, dass diese nicht zum Tod des Kindes geführt hatten. Anschließend soll sie selbst Schlaf- und Schmerzmittel genommen haben und sich – mit dem Ziel, sich zu töten – Insulin gespritzt haben. "Dazu soll sie sich in eine Badewanne gelegt und ihren sedierten Sohn an ihre Brust gedrückt haben, wodurch dessen Kopf unter Wasser lag und ertrank", führt die Staatsanwaltschaft aus.

Der Ehemann und Vater fand die Frau und das Kind den Angaben zufolge daraufhin leblos in der Wohnung und alarmierte die Feuerwehr und Polizei. Das Kind verstarb trotz sofort eingeleiteter Reanimation noch in der Wohnung.

Die 24-Jährige konnte gerettet werden, sie kam demnach in ein Krankenhaus. Sie wurde noch am Tattag festgenommen und befindet sich seit dem 3. Oktober in Untersuchungshaft.

Hinweis: Falls Sie viel über den eigenen Tod nachdenken oder sich um einen Mitmenschen sorgen, finden Sie hier sofort und anonym Hilfe.

Verwendete Quellen
  • berlin.de: Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft vom 29. November 2023
  • berlin.de: Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft vom 2. Oktober 2023
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