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Berlin-Neukölln | Antisemitismus: Frau rief zu Ausschreitungen auf


"Alles anzünden und plündern"
Antisemitismus: Frau rief zu Ausschreitungen in Neukölln auf

Von t-online, nhe

21.02.2024Lesedauer: 2 Min.
Brennende Gegenstände einer verbotenen Pro-Palästina-Demo (Archivbild): Das Foto stammt von Ausschreitungen am 18. Oktober 2023.Vergrößern des BildesBrennende Gegenstände einer verbotenen Pro-Palästina-Demo (Archivbild): Das Foto stammt von Ausschreitungen am 18. Oktober 2023. (Quelle: dts Nachrichtenagentur/imago-images-bilder)
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Eine 27-Jährige soll in Berlin antisemitische Inhalte geteilt und zu Gewalt aufgerufen haben. Dazu nutzte sie die sozialen Medien.

In Berlin hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen eine 27-jährige Deutsche wegen vier Straftaten im Zusammenhang mit dem Nahostkonflikt erhoben. Die Frau teilte demnach zwischen August 2022 und Oktober 2023 über ihren Instagram-Account strafbare Inhalte.

So soll sie am 18. Oktober 2023 über mehrere Stunden in ihrer Instagram-Story dazu aufgerufen haben, Neukölln in Gaza umzuwandeln. Zudem forderte sie laut der Anklage "alles anzuzünden und zu plündern", Brandstiftungen und Plünderungen zu begehen und sich mit Steinen und Schlagstöcken auszustatten, um die Polizei zu bekämpfen. In der Folgenacht sei es dann tatsächlich zu schweren Ausschreitungen mit unter anderem Brandstiftungen gekommen, heißt es in der Anklage. Videos davon soll sie anschließend ebenfalls gepostet haben, um diese gutzuheißen und weitere Personen zu ähnlichen Taten zu motivieren.

Angeklagte: Selbstmordattentat "lobenswert"

Am 7. Oktober 2023, dem Tag des Angriffs der Hamas auf Israel, soll sie das Bild eines in einer Blutlache liegenden israelischen Soldaten gepostet haben. Bereits am 8. August 2022 soll sie das Foto einer jüdischen Personengruppe, auf der auch eine Flagge Israels zu sehen gewesen sein soll, kommentiert haben. Dort soll sie geschrieben haben, dass ein Selbstmordattentat "lobenswert" wäre, so die Staatsanwaltschaft.

Die Staatsanwaltschaft erhob nun Anklage unter anderem wegen des Verbreitens von Parolen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen, Volksverhetzung, Gewaltdarstellung und wegen der Billigung von und der öffentlichen Aufforderung zu Straftaten gegen die Frau. Die 27-Jährige wurde bereits am 15. November 2023 wegen eines anderen Haftbefehls verhaftet. Am selben Tag wurde sie allerdings von der Untersuchungshaft verschont, nachdem sie sich geständig eingelassen hatte.

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