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Union Berlin: Ausbau der Alten Försterei muss noch warten

Union will Stadion vergrößern  

Ausbau der Alten Försterei muss noch warten

26.11.2020, 10:56 Uhr | dpa

Union Berlin: Ausbau der Alten Försterei muss noch warten. Blick auf das Stadion An der Alten Försterei: Union muss mit dem Ausbau des Stadions noch warten. (Quelle: dpa/Maja Hitij/Getty Images Europe/Pool)

Blick auf das Stadion An der Alten Försterei: Union muss mit dem Ausbau des Stadions noch warten. (Quelle: Maja Hitij/Getty Images Europe/Pool/dpa)

37.000 Fußball-Fans sollen in der Alten Försterei Platz haben. Doch der Ausbau des Stadions des 1. FC Union Berlin könnte noch dauern. Erst muss die Deutsche Bahn bauen.

Der geplante Ausbau des Stadions An der Alten Försterei des Fußball-Bundesligisten 1. FC Union Berlin verzögert sich weiter. Laut eines Berichts der "Bild" befindet sich derzeit ein Verkehrsgutachten in Prüfung. Wie die Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen der Zeitung bestätigte, hängt es aktuell an einer Stelle: "Besondere Probleme bereitet die Übergangsphase bis zur Fertigstellung des S-Bahnhofs Köpenick als Regionalbahnhof."

Das Verkehrskonzept sei "ein wesentlicher Baustein für die Stadionerweiterung", hieß es von der Behörde. Der Fortgang des Verfahrens sei entscheidend davon abhängig. Ein neuer Regionalbahnhof soll von der Deutschen Bahn allerdings erst 2026/27 fertig gestellt werden, bis dahin müssten andere Lösungen gefunden werden.

Union will 15.000 weitere Zuschauerplätze

Union hatte sich nach ursprünglichen Plänen schon bis Sommer 2019 Planungsrecht für den Ausbau der Kapazität von 22.000 auf 37.000 Besucher für rund 39 Millionen Euro erhofft. Dieses Vorhaben war früh am nicht ausreichenden Verkehrskonzept gescheitert. Wann die größere Arena in Köpenick fertiggestellt sein kann, bleibt offen.

Wenn das neue Verkehrskonzept akzeptiert wird, folgen noch ein Umweltgutachten und ein Schallschutzgutachten. In einem nächsten Schritt würde erst das Baurecht für das Stadion der Eisernen erfolgen. Union hält weiter an den Ausbauplänen fest, die derzeitige Coronavirus-Pandemie und mögliche finanzielle Folgen sollen das Projekt nicht beeinflussen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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