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Flughafen BER: Sonnenschein löst Brandmelder aus

Probleme beim Brandschutz  

Sonnenschein auf Brandmelder löst Fehlalarm am BER aus

05.03.2021, 19:37 Uhr | t-online, dak, dpa

Flughafen BER: Sonnenschein löst Brandmelder aus. Die Flughafen Feuerwehr bei einer Übung am BER: Der Brandschutz am neuen Airport macht wieder Ärger. (Quelle: imago images/Emmanuele Contini/Symbolbild)

Die Flughafen Feuerwehr bei einer Übung am BER: Der Brandschutz am neuen Airport macht wieder Ärger. (Quelle: Emmanuele Contini/Symbolbild/imago images)

Die Pannen am Flughafen BER scheinen auch nach der Eröffnung nicht abzureißen. Nun sollen die Brandmelder am Terminal 1 Probleme machen – aber nur bei schönem Wetter.

Brandmelder am neuen Hauptstadtflughafen BER schlagen Alarm, obwohl es keine Rauchentwicklung gibt oder gar brennt. Grund dafür ist die starke Sonneneinstrahlung am Terminal 1, meldet der "Spiegel".

Die Sensoren mit Lasertechnik können einen Fehlalarm auslösen, wenn die Sonne in einem bestimmten Winkel in das Mainpier des Hauptterminals fällt. Darum würden die Brandmelder in dem betreffenden Bereich täglich für eine Stunde stumm geschaltet – vorerst bis Ende März. Dann, so hofft man, würde sich der Stand der Sonne anpassen und die Geräte nicht mehr ausgelöst werden. Die Melder seien aber nur eins von mehreren Systemen zur Brandmeldung, zu denen etwa auch Temperaturmesser und Kameras gehörten. 

Brandschutz schon in Bauphase problematisch

Der "Spiegel" zitiert einen BER-Sprecher, "in enger Abstimmung mit den Behörden" prüfe man "­weitere technische Aufrüstungen". Bis das Problem behoben ist, patrouilliere die Flughafenfeuerwehr verstärkt in dem Bereich.

Auch in der Bauphase des Flughafens Berlin-Brandenburg, machte der Brandschutz immer wieder Probleme. Das jetzige System war erst im Frühjahr 2019 vom TÜV abgenommen worden. Erst Anfang 2021 hatte die Gewerkschaft Verdi gefordert, das Terminal 1 zu schließen. Dutzende Mitarbeitende an den Handgepäckkontrollen seien durch Stromschläge verletzt worden. Einige offenbar so stark, dass sie in Krankenhäusern behandelt werden mussten.

Verwendete Quellen:
  • "Spiegel"-Vorabmeldung per Mail
  • Eigene Recherche
  • Material der dpa
  • weitere Quellen
    weniger Quellen anzeigen

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