Sie sind hier: Home > Regional > Berlin >

Berlin: Polizisten am Gleisdreieck erneut angegriffen – mit Feuerlöscher

Mit Feuerlöscher  

Polizisten am Gleisdreieck erneut von Jugendlichen angegriffen

02.04.2021, 17:05 Uhr | t-online, AFP

Berlin: Polizisten am Gleisdreieck erneut angegriffen – mit Feuerlöscher. Polizisten im Park am Gleisdreieck (Archivbild): Dort ist es am Donnerstagabend erneut zu einem Angriff auf die Beamten gekommen. (Quelle: imago images/Höfer)

Polizisten im Park am Gleisdreieck (Archivbild): Dort ist es am Donnerstagabend erneut zu einem Angriff auf die Beamten gekommen. (Quelle: Höfer/imago images)

In Berlin ist es den zweiten Abend in Folge zu Angriffen auf Polizeibeamte rund um das Gleisdreieck gekommen. Die Attacken erfolgten aus einer Gruppe von Dutzenden Jugendlichen heraus.

Der Park am Gleisdreieck in Berlin-Kreuzberg ist am Donnerstagabend erneut zum Einsatzort für die Polizei geworden. Nachdem des dort bereits am Mittwochabend zu Flaschenwürfen auf Beamte aus einer größeren Gruppe junger Menschen gekommen war, gab es nun einem ähnlichen Vorfall.

Wie die Polizei dem RBB am Freitag bestätigte, waren am Donnerstag zahlreiche Beamte am Gleisdreieck im Einsatz, um die Einhaltung der Corona-Regeln zu kontrollieren. Eine Gruppe von 50 bis 70 Menschen habe die Beamten Richtung Bahnhof Gleisdreieck begleitet. Auf dem Weg sei zunächst eine Dixi-Toilette umgestoßen worden. Dann habe einer aus der Gruppe vier Polizisten mit dem Inhalt eines Feuerlöschers besprüht. Die Beamten erlitten den Angaben zufolge Atembeschwerden und Augenreizungen.

Atembeschwerden durch Feuerlöscher-Einsatz

Im Bahnhof habe der Mann weitergesprüht, weswegen auch Umstehende Atembeschwerden und Hustenreiz bekommen hätten. Er sei dann entkommen. Die Polizei nahm die Personalien von elf Jugendlichen und jungen Männern auf und beschlagnahmte ein Handy, mit dem die Tat gefilmt worden sein soll, sowie Videoaufzeichnungen vom Bahnhof.

Die verletzten Beamten wurden von Rettungskräften versorgt und konnten danach ihren Dienst fortsetzen, hieß es in der Mitteilung. Nun werde wegen schweren Landfriedensbruchs, Missbrauch von Nothilfemitteln, tätlichen Angriffs und Beleidigung ermittelt.

Verwendete Quellen:

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
10-Tages-Vorhersage

Media Markttchibo.deOTTOWeltbildbonprix.deLIDLBabistadouglas.deMadeleine

shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: