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Becker mit Reservistenrolle bei Union Berlin unzufrieden

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Becker mit Reservistenrolle bei Union Berlin unzufrieden

05.10.2021, 14:33 Uhr | dpa

Becker mit Reservistenrolle bei Union Berlin unzufrieden. Sheraldo Becker

Sheraldo Becker von FC Union Berlin spielt den Ball. Foto: Andreas Gora/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Berlin (dpa/bb) – Sheraldo Becker ist mit seiner Reservistenrolle beim Fußball-Bundesligisten 1. FC Union Berlin unzufrieden. Das machte der Angreifer am Dienstag in einer Medienrunde ungewohnt offen deutlich. "Ich spiele nicht, um zu zeigen, was ich kann. Der Trainer weiß, was ich kann. Es ist eine harte Situation für mich. In der letzten Saison habe ich gezeigt, was ich für das Team tun und dass ich ein wichtiger Spieler sein kann", sagte der surinamische Nationalspieler: "Ich arbeitete hart. Aber ich spiele nicht so viel. Für mich ist das hart. Ich will in jedem Spiel dabei sein."

In der Bundesliga wurde Becker in dieser Saison bisher nur zweimal eingewechselt. Er wirkte in allen vier Europacup-Begegnungen mit, stand immerhin zweimal in der Startelf. Aktuell kommt Becker vor allem an den formstarken Offensivspielern Max Kruse und Taiwo Awoniyi nicht vorbei. "In der letzten Saison habe ich zusammen mit Taiwo vorn gespielt. Jeder sagte, dass ich ein Flügelspieler bin. Aber ich habe gezeigt, dass ich auch ein Stoßstürmer sein kann", sagte Becker: "Ich will auch spielen. Ich kann auch mit Kruse und Taiwo spielen, in allen Systemen."

Als Einwechselspieler kam Becker zu drei Torvorlagen in zwei Wettbewerben. Er wolle aber kein Joker sein, sagte er. Er sei keine 16 Jahre alt und nicht nach Berlin gekommen, um auf der Bank zu sitzen, betonte Becker. Er fühle sich wohl in Berlin. Aber wenn sich an der Situation nichts ändern sollte, wolle der das Gespräch mit seinem Berater suchen.

Am Mittwoch (17.30 Uhr) dürfte Becker länger zum Einsatz kommen. Dann testet Union im heimischen Stadion An der Alten Försterei gegen den Schweizer Erstligisten FC St. Gallen. Trainer Urs Fischer kündigte bereits an, vor allem die Ersatzspieler aufzubieten.

Derweil trainierte am Dienstag Timo Baumgartl erstmals seit seiner schweren Gehirnerschütterung beim Heimspiel gegen Arminia Bielefeld (1:0) wieder auf dem Platz. Der Innenverteidiger arbeitete individuell mit Reha-Trainer Christopher Busse.

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