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Berlin: Wirbel um Rücktritt von HU-Präsidentin – Michael Müller verwundert

Kritik an Hochschulgesetz  

Müller über Rücktritt von HU-Präsidentin Kunst verwundert

27.10.2021, 11:38 Uhr | dpa

Berlin: Wirbel um Rücktritt von HU-Präsidentin – Michael Müller verwundert. Michael Müller, Hartmut Dorgerloh und Sabine Kunst beim Festakt zur Eröffnung vom Humboldt Forum (Archivbild): Der Regierende Bürgermeister zeigtes ich über den Rücktritt der HU-Präsidentin verwundert. (Quelle: imago images/FutureImage)

Michael Müller, Hartmut Dorgerloh und Sabine Kunst beim Festakt zur Eröffnung vom Humboldt Forum (Archivbild): Der Regierende Bürgermeister zeigtes ich über den Rücktritt der HU-Präsidentin verwundert. (Quelle: FutureImage/imago images)

Die Ankündigung der HU-Präsidentin, Sabine Kunst, wegen des neuen Hochschulgesetzes zurückzutreten hat in Berlin wohl viele überrascht. So auch Berlins Regierender Bürgermeister Müller. Er sprach von "Verwunderung".

Berlins Regierender Bürgermeister und Wissenschaftssenator Michael Müller hat die Rücktrittsankündigung der Präsidentin der Humboldt-Universität, Sabine Kunst, bedauert. Sie habe die Humboldt-Universität in vielen wichtigen Punkten vorangebracht und den Wissenschaftsstandort Berlin aktiv mitgestaltet, teilte der SPD-Politiker am Dienstag mit. "Wir nehmen den Rücktritt von Prof. Sabine Kunst mit Bedauern und Verwunderung zur Kenntnis."

Kunst hatte gut ein halbes Jahr nach Beginn ihrer zweiten Amtszeit ihren Rücktritt zum Ende des Jahres angekündigt. Als Grund nannte sie die Novelle des Berliner Hochschulgesetzes (BerlHG). "Persönlich halte ich die wissenschaftspolitischen Weichenstellungen des BerlHG für gut gemeint, aber schlecht gemacht", hieß es in einer Erklärung der Präsidentin auf den Seiten der Hochschule. Die Änderungen in ihrer Gesamtheit gefährdeten die exzellente Weiterentwicklung der Humboldt-Universität und den Wissenschaftsstandort Berlin.

Micheal Müller weist Kritik an Hochschulgesetz zurück

Müller wies das zurück: "Die Anforderungen des neuen Hochschulgesetzes mögen anspruchsvoll sein, aber sie sind wichtig für die langfristige Stärkung des Standorts und im konstruktiven Miteinander zwischen Hochschulen und Senat gut umsetzbar. Dafür hätten wir uns die Mitwirkung von Sabine Kunst sehr gewünscht", so der SPD-Politiker. "Unser Ziel, exzellente Lehre, Forschung und Arbeitsbedingungen an unseren Hochschulen zu sichern, werden wir mit ihrer Nachfolgerin oder ihrem Nachfolger und mit ihren Kolleginnen und Kollegen an den anderen zehn staatlichen Hochschulen Berlins weiter vertrauensvoll verfolgen."

Müller ist derzeit als Wissenschaftssenator und Regierender Bürgermeister noch im Amt. Derzeit laufen die Koalitionsverhandlungen für die Bildung einer neuen rot-grün-roten Dreierregierung, der er nicht mehr angehören wird. Der SPD-Politiker ist in den Bundestag eingezogen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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