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Inzidenz in Bayern sinkt: Mehr Fälle auf Intensivstationen

Von dpa
02.12.2021Lesedauer: 1 Min.
Corona-Test
Ein medizinischer Mitarbeiter entnimmt einer Frau für einen Corona-Test einen Abstrich. (Quelle: Kira Hofmann/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild/dpa-bilder)
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Während die Corona-Inzidenz in Bayern leicht sinkt, steigt die Zahl der Covid-Patienten auf den Intensivstationen weiter an. Am Donnerstagmorgen meldete das Robert Koch-Institut (RKI) für den Freistaat eine Inzidenz von 571,6 (Stand 3.24 Uhr). Das ist ein Rückgang um 17,7 im Vergleich zum Mittwoch. Seit Freitag vergangener Woche ist die Inzidenz in Bayern damit zum sechsten Mal hintereinander gesunken. Damals hatte sie bei 652,3 gelegen. Bundesweit hat Bayern aktuell die fünfthöchste Inzidenz. Deutscher Durchschnitt ist 439,2.

Die Zahl der Corona-Patienten auf Intensivstationen steigt dagegen weiter an. Das bundesweite Intensivregister meldete am Donnerstagmorgen für Bayern (Stand 9.05 Uhr) 1080 behandelte Erwachsene - das sind 15 mehr als noch am Donnerstag. Laut RKI stieg die Zahl der Toten im Zusammenhang mit Corona zum Donnerstag um 87. Insgesamt sind es seit Beginn der Pandemie in Bayern 17.739.

Die höchste Inzidenz in Bayern wies am Donnerstag der Landkreis Freyung-Grafenau mit 1148,6 auf. Auch Weilheim-Schongau und Rottal-Inn lagen über der Schwelle von 1000, ab der verschärfte Maßnahmen starten. Die niedrigste Inzidenz in Bayern meldete das RKI für den Landkreis Kulmbach mit 253,4.

Aktuell gelten noch in zehn bayerischen Landkreisen und Kreisfreien Städten verschärfte Corona-Regeln. In den Landkreisen Ostallgäu und Deggendorf endeten sie am Donnerstag, nachdem die Inzidenz dort fünf Tage unter 1000 geblieben war. Am Freitag laufen die Maßnahmen zudem im Landkreis Regen aus. Am Samstag könnte Dingolfing-Landau folgen, sofern die Inzidenz dort auch am Freitag unter 1000 bleibt. Am Donnerstag lag sie mit 809,3 deutlich unter dieser Schwelle.

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