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Corona: Berlin verbietet Impfgegner-Demo – Mobilisierung im Netz

1.000 Teilnehmer angemeldet  

Berlin verbietet Impfgegner-Demo – Mobilisierung im Netz

03.12.2021, 10:25 Uhr | dpa, t-online

Corona: Berlin verbietet Impfgegner-Demo – Mobilisierung im Netz. Eine Frau wird auf einer Demo gegen die Corona-Maßnahmen von Polizisten weggetragen (Archivbild): Am Samstag wollten in Berlin erneut Corona-Skeptiker demonstrieren. (Quelle: imago images/Rolf Kremming)

Eine Frau wird auf einer Demo gegen die Corona-Maßnahmen von Polizisten weggetragen (Archivbild): Am Samstag wollten in Berlin erneut Corona-Skeptiker demonstrieren. (Quelle: Rolf Kremming/imago images)

Zahlreiche Impfgegner und Corona-Skeptiker wollten mit einem Demonstrationszug durch Berlin ziehen, doch die Demo wurde untersagt. Im Netz wird trotzdem weiter für die Veranstaltung mobilisiert. 

Eine für Samstag in Berlin geplante Demonstration von Impfgegnern und Corona-Skeptikern ist von der Polizei verboten worden. Im Internet werde aber weiterhin mobilisiert, sagte ein Sprecher am Freitagmorgen. Die Polizei werde im Lauf des Freitags noch mal deutlich auf das Verbot hinweisen und weitere Informationen dazu veröffentlichen.

Nach den Erfahrungen des Jahres ist aber trotzdem nicht ausgeschlossen, dass Initiatoren und Teilnehmer versuchen, auf der Straße zu protestieren. Ähnliche Demonstrationen waren in diesem Jahr immer mal wieder verboten worden, weil die Veranstalter zum bewussten Ignorieren der Corona-Regeln wie Masken- und Abstandspflicht aufriefen. Teilweise gab es dann heftige Rangeleien von Teilnehmern mit der Polizei.

Berlin: Mehrere Gegendemos angemeldet

Der Titel der Demonstration lautete "Unspaltbar – Nein zum Impfzwang". Angemeldet waren 1.000 Teilnehmer, die von Mitte nach Kreuzberg laufen wollten.

Hinter der Anmeldung stand eine Initiative, die extremistischen Einstellungen nahesteht. Wie der "Tagesspiegel" berichtet, gehört zu den Veranstaltern neben Berliner Gruppierungen wie der sogenannten "Freedom Parade" auch die "Bewegung Leipzig", die der sächsischen Querdenkerszene zuzuordnen sei. Angemeldet waren außerdem ab dem Mittag verschiedene Gegendemonstrationen.

Verwendete Quellen:

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