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Hertha-Legende feiert 75. Geburtstag: Leiden mit dem Ex-Club

Berlin  

Hertha-Legende feiert 75. Geburtstag: Leiden mit dem Ex-Club

07.12.2021, 06:04 Uhr | dpa

Hertha-Legende feiert 75. Geburtstag: Leiden mit dem Ex-Club. Ex-Hertha-Profi Beer

Erich Beer blickt in die Kamera. Foto: Matthias Balk/dpa (Quelle: dpa)

München/Berlin (dpa) – Hertha-Legende Erich Beer leidet mit dem kriselnden Berliner Fußball-Bundesligisten. "Es macht mich traurig, wenn meine Hertha so ein Bild wie jetzt abgibt. Man hat einfach eingekauft seit das Geld da war, ohne zu überlegen, in welchem Mannschaftsteil Hilfe benötigt wird", sagte Beer, der am 9. Dezember seinen 75. Geburtstag feiert - aufgrund der Coronavirus-Pandemie aber lediglich im Kreis der Familie.

1971 stieß der Offensivspieler als 24-Jähriger zu den aufstrebenden Berlinern, die laut des damaligen Präsidenten Wolfgang Holst die Meisterschaft anpeilen wollten. "Leider kam der Bundesliga-Skandal dazwischen. Elf Spieler sind gesperrt worden und wir mussten eine ganz andere Mannschaft aufbauen", sagte Beer, der in seinen acht Jahren an der Spree in 253 Bundesligaspielen die erfolgreichste Zeit der Berliner nach dem Zweiten Weltkrieg prägte und mit 83 Treffern zum Rekordtorschützen des Vereins aufstieg.

Neben dem Vizemeistertitel stand "Ete" Beer noch zwei Mal mit Hertha im DFB-Pokalfinale und einmal im Halbfinale des UEFA-Pokals. "Das war meine schönste und längste Zeit, auch wenn wir keinen Titel geholt haben", sagt Beer, der zudem 24 Mal das Nationalmannschaftstrikot trug sowie zwei Mal das "Tor des Monats" erzielte.

Nach seiner Berliner Zeit wechselte Beer für zwei Jahre nach Saudi-Arabien, was zu damaligen Zeiten sehr exotisch anmutete, ehe Beer von 1981 bis 1984 auf seiner letzten aktiven Station für 1860 München spielte. Eine kurze Trainerkarriere gab Beer anschließend zugunsten der in München wohnenden Familie auf und arbeitete bis 2009 als Disponent für BMW.

Die Zeit der Rente gestaltet Beer aktiv: "Wir sind viel unterwegs wandern oder mit dem Fahrrad. Vor zwei Jahren sind wir den Jakobsweg von den Pyrenäen bis nach Santiago gelaufen", berichtete er.

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