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Berlin: Deutsch-Russisches Museum solidarisiert sich mit Ukraine


"Wollen ein Zeichen setzen"
Deutsch-Russisches Museum solidarisiert sich mit Ukraine

Von t-online, fas, jl, mam

25.02.2022Lesedauer: 1 Min.
Am Museumsgebäude weht die ukrainische Flagge: Den Namen haben die Betreiber aus Solidarität mit dem Land symbolisch geändert.Vergrößern des BildesAm Museumsgebäude weht die ukrainische Flagge: Den Namen haben die Betreiber aus Solidarität mit dem Land symbolisch geändert. (Quelle: Museum Karlshorst/leer)
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Zeichen der Solidarität mit der Ukraine: Das Deutsch-Russische Museum in Berlin-Karlshorst hat die ukrainische Flagge gehisst. Warum nun nur noch "Museum" an dem Gebäude steht.

Wo normalerweise auch die Flaggen von Russland, Belarus und Deutschland hängen, weht jetzt nur noch eine – die, der Ukraine. Das Deutsch-Russische Museum in Berlin-Karlshorst zeigt sich solidarisch mit dem Land, in dem seit Donnerstag Krieg geführt wird.

"Wir waren schockiert, als wir vom Krieg Russlands gegen die Ukraine hörten", sagt Museumsdirektor Jörg Morré zu t-online. "Gegen diesen Bruch des Völkerrechts wollen wir ein Zeichen setzen. Für die Ukraine". Die Fahne solle noch eine Weile als einzige von vier Fahnen vor dem Museum gehisst werden.

"Museum": Eine Namensänderung?

Auch der Name wurde von den Betreibern symbolisch geändert: Vor dem Gebäude steht nun schlicht "Museum". "Der Verein heißt offiziell Museum Berlin-Karlshorst. Das ‚deutsch-russisch‘ war immer schon eine Selbstzuschreibung, weil die Anfänge des Museums tatsächlich deutsch-russisch waren", erklärt Morré. "Die Streichung ist so gesehen keine Namensänderung."

Das Museum ist in erster Linie den Beziehungen zwischen Deutschland und Russland beziehungsweise der Sowjetunion gewidmet. In dem Gebäude war 1945 die Urkunde über die bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht unterzeichnet worden. "Schon 2014 gab es Spannungen mit Russland wegen der Krim-Annexion, auch im Museum. Nach dem gestrigen Tag wird sich die Zusammenarbeit der vier beteiligten Nationen neu gestalten", so Morré.

Dem Trägerverein gehören sowohl deutsche als auch russische Institutionen an, darunter auch das Zentrale Streitkräftemuseum in Moskau.

Verwendete Quellen
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