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Elsfleth: Huntebrücke nach Unfall mit Schiff auf unbestimmte Zeit gesperrt


Unfall mit Binnenschiff
"Sehr große Katastrophe": Huntebrücke bis auf Weiteres gesperrt

Von dpa, t-online, nh, MAS

Aktualisiert am 26.02.2024Lesedauer: 2 Min.
Die Huntebrücke bleibt bis auf Weiteres gesperrt.Vergrößern des BildesDie Huntebrücke bleibt bis auf Weiteres gesperrt: Die Gleise wurden bei einem Unfall verbogen. (Quelle: NonstopNews)
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Nach dem Binnenschiff-Unfall bei Oldenburg geht auf und unter der betroffenen Huntebrücke nichts mehr. Und das wird erst einmal so bleiben.

Auf der Hunte in Elsfleth ist in der Nacht zu Sonntag ein Binnenschiff gegen die Eisenbahnbrücke gekracht. Der Unfall im Landkreis Wesermarsch hat schwerwiegende Konsequenzen: Die Gleise wurden verbogen, die Brücke muss abgebaut werden. "Allein die Bestandsaufnahme wird mindestens diese Woche andauern, da das Bauwerk auch unter Wasser aufwendiger untersucht und geprüft werden muss", teilte ein Sprecher der Bahn am Montag mit. Erst danach gebe es Informationen zur genauen Dauer und dem Umfang der Reparaturen

Die Hunte ist nun auf unbestimmte Zeit, aber mindestens mehrere Wochen für den Schiffsverkehr gesperrt. Auf den Gleisen der Huntebrücke geht ebenfalls nichts mehr. Bis auf Weiteres können die Züge der Linie RS 4 der Nordwestbahn (NWB) nicht fahren. Ein Ersatzverkehr mit Bussen sei eingerichtet worden, teilte die NWB mit. Mehr Informationen dazu finden Sie hier. Auch der Güterzugverkehr ist betroffen und kann nicht planmäßig verkehren.

"Das war schlicht und einfach menschliches Fehlverhalten"

Brakes Bürgermeister spricht deshalb auf Facebook von einer "sehr großen Katastrophe", was die Versorgung angeht: "Alleine aus/in den Braker Hafen werden jährlich über 2,0 Mio. Tonnen über die Schiene transportiert. Und aus den Nordenhamer Häfen sicher auch eine sehr hohe Tonnenzahl. Wenn diese Transporte über lange Zeit ausfallen, ist das eine große Katastrophe für die Häfen und ggf. auch für Arbeitsplätze."

Das 110 Meter lange Binnenschiff war in der Nacht zu Sonntag gegen die Brücke geprallt. Der Kapitän des Schiffes habe die Höhe der Brücke falsch eingeschätzt, sagte ein Sprecher der Wasserschutzpolizei. Je nach Tide ändere sich die Durchfahrtshöhe. "Das war schlicht und einfach menschliches Fehlverhalten." Die Schäden an der 118 Meter langen Brücke seien massiv. Die Gleise seien verbogen, die Unterkonstruktion verschoben und die Oberleitungen beschädigt. Das Schiff war zum Unfallzeitpunkt unbeladen und wurde nur leicht in Mitleidenschaft gezogen.

Verwendete Quellen
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa
  • facebook.com: Beitrag von Michael Kurz
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