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Bremen: Diese seltenen Krankheiten beschäftigen 2023 Ärzte und Kliniken


RKI-Auswertung
Diese seltenen Krankheiten suchten Bremen 2023 heim

Von t-online, stk

27.02.2024Lesedauer: 2 Min.
imago 78475124Vergrößern des BildesEine Salmonellen-Kultur in einer Petrischale (Symbolfoto): Manche Infektionen sind eher selten. (Quelle: Thomas Imo/photothek.net/imago-images-bilder)
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Jedes Jahr werden in Bremen zahlreiche unterschiedliche Krankheiten behandelt. Viele Erreger sind dabei alltäglich, andere hingegen kommen äußerst selten vor.

Corona, Influenza, Norovirus: Diese Erreger gehören mittlerweile zum Alltag vieler Bremerinnen und Bremer. Die Erreger finden sich quasi überall, entsprechend hoch sind auch die Infektionszahlen, die dem Robert-Koch-Institut (RKI) jedes übermittelt werden. Doch immer wieder finden auch sehr seltene Bakterien und Viren den Weg in die Hansestadt. t-online hat eine Übersicht erstellt, welche außergewöhnlichen Infektionen Bremen im Jahr 2023 heimgesucht haben.

Mit dem Covid-19-Virus haben sich im vergangenen Jahr erwartungsgemäß die meisten Menschen infiziert. 10.375 Fälle wurden dem RKI übermittelt, so die Statistik des RKI. Mit großem Abstand auf dem zweiten Platz finden sich Ansteckungen mit Hepatitis B. Hier wurden 339 Fälle registriert. Platz drei geht an das Norovirus, mit dem sich 2023 immerhin noch 280 Menschen infizierten.

Viele Infektionen werden über Fleisch übertragen

Deutlich seltener sind hingegen Ansteckungen mit Hepatitis C (104) und E (33), acht Fälle von Hepatitis A wurden zudem dem RKI über das Bremer Gesundheitsamt gemeldet. Wie es zur Lebererkrankung kam, schlüsselt das RKI indes nicht auf. So bleibt unklar, ob die Entzündungen durch Viren, Bakterien, Alkohol- oder Drogenkonsum verursacht wurden.

Die Auswertung des RKI zeigt außerdem, dass vor allem Infektionen des Darmtraktes Betroffene und Mediziner beschäftigen. Diese werden durch eine ganze Palette verschiedener Erreger verursacht – entsprechend vielfältig sind die einzelnen Infektionswege. Verhältnismäßig häufig kam es 2023 zu Erkrankungen durch Legionellen. 21 Fälle registrierte das RKI.

Infektionen in Bremen: EHEC, Malaria und Denguefieber

Hervorsticht jedoch der Erreger Campylobacter-Enteritis. Das RKI kam bei seiner Zählung auf 262 Fälle im vergangenen Jahr. Die "bedeutendste Infektionsquelle", so das RKI, sei verunreinigtes Hühnerfleisch. Auch der EHEC-Erreger ist auf verunreinigtes Fleisch zurückzuführen, in Bremen wurden 2023 17 Fälle registriert.

Selten, aber dennoch vorhanden: Erkrankungen, die meist nur in tropischen Gebieten vorkommen. So wurden unter anderem neun Malaria-Fälle gezählt sowie ein Fall des Paratyphus, einer Unterform des Typhus. Auch ein Fall von Denguefieber wurde nachgewiesen. Der Erreger wird durch einen Stich einer infizierten Stechmücke der Gattung Aedes übertragen. Diese leben vorwiegend in tropischen Gebieten. Die komplette Auflistung finden Sie hier.

Verwendete Quellen
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