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Empfehlung für Allergiker aus Niedersachsen: Borkum erhält Gütesiegel


Geheimtipp vor Bremens Haustür
Diese Nordseeinsel ist ein Muss für Allergiker

Von t-online, stk

Aktualisiert am 23.04.2024Lesedauer: 2 Min.
imago images 98082346Vergrößern des BildesDünen auf Borkum (Archivfoto): Die Ostfriesische Insel bietet nicht nur einen tollen Blick auf die Nordsee, auch für Heuschnupfengeplagte ist das Eiland eine Empfehlung. (Quelle: Jochen Tack via www.imago-images.de/imago-images-bilder)
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Die Beschwerden nehmen zu, auch die Zahl von Allergikern in Niedersachsen und Bremen steigt. Gut, dass es diese Ostfriesische Insel gibt. Sie gilt als Paradies für Heuschnupfen-Geplagte.

Die Nase läuft, die Augen tränen: Pollen-Allergiker kennen diese Symptome nur zu gut, spätestens mit Beginn des Frühlings werden die Beschwerden immer schlimmer. Das Problem: In Deutschland finden sich kaum noch Orte, an denen die winzig kleinen Partikel nicht durch die Luft fliegen und letztlich in den Schleimhäuten der Menschen landen. Doch es gibt ein Eiland, das prädestiniert ist für Pollen-Geplagte – samt offiziellem Siegel: die Insel Borkum.

Vor allem die Lage macht es möglich, dass sich das Eiland nun "erste allergikerfreundliche Insel Europas" nennen darf. Das geht aus einer Mitteilung der Nordseeheilbad Borkum GmbH hervor. Verliehen wird das Qualitätssiegel durch die Europäische Stiftung für Allergieforschung (ECARF), angesiedelt an der renommierten Berliner Charité.

Insel besticht durch "hervorragend reine Luft"

Insbesondere die "hervorragend reine, jod- und aerosolhaltige Luft sowie die Pollenarmut" würde Gästen ideale Voraussetzungen bieten, heißt es von der Insel Borkum. Berechnungen zufolge weist allein der Jodgehalt auf den Nordseeinseln eine zehnfache Konzentration gegenüber dem Festland auf. In Kombination mit dem hohen Kochsalzgehalt wirke der Jodgehalt schleimlösend auf die Atemwege.

Rund um die Strände, vor allem jedoch in der Nähe der Brandungszonen sei die Meeresluft besonders staub-, keim- und allergenfrei und weise einen hohen Feuchtigkeitsgrad auf. Das mache Borkum, aber auch andere Ostfriesische Inseln zu einem "Natur-Inhalatorium", schreibt die Internetseite "wattnaturwerk.de". Ein Besuch des Eilandes stelle somit einen "wahren Segen" für Betroffene dar.

Pollebenlastung bereits ab März deutlich spürbar

Die Belastung durch Pollen hat in diesem Jahr bereits Ende Februar begonnen. Das geht aus Daten des Deutschen Wetterdienstes hervor. Unter anderem sei die Konzentration von Erlenpollen bereits Anfang März "stark", auch die Belastung durch beispielsweise Haselsträuchern erreiche mittlerweile "mäßige" bis "starke" Konzentrationen in der Luft.

Doch nicht nur die Natur bieten Besuchern Borkums ideale Voraussetzungen für einen Urlaub. Im Rahmen der Zertifizierung wurden den Angaben nach auch 144 Ferienwohnungen, fünf Hotels, eine Jugendherberge sowie fünf Betriebe entsprechend zertifiziert.

Weit ist es für Bremer nach Borkum nicht. Rund 160 Kilometer sind es mit dem Auto von der Hansestadt aus nach Norddeich direkt an der Nordsee. Von dort aus fahren regelmäßig Fähren auf die Östlichste der Ostfriesischen Inseln. Wer die Anreise mit einem wahren Erlebnis verknüpfen möchte, kann von Emden auch mit dem Flugzeug nach Borkum reisen. Das spart deutlich Zeit, ist aber auch um einiges teurer.

Verwendete Quellen
  • borkum.de: Mitteilung der Nordseeheilbad Borkum GmbH
  • nordseeheilbad-borkum.de: Mitteilung der Nordseeheilbad Borkum GmbH
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