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Bremen: Studentin im Mars-Fieber – ihre Idee könnte Astronauten retten


Studentin unterstützt Mars-Projekt
Bremer KI soll Astronautenleben retten

Von t-online, pas

08.04.2024Lesedauer: 2 Min.
Ein Astronaut in einem Raumanzug auf dem roten Planeten Mars (Archivbild): Ein KI-Projekt aus Bremen könnte bei der Besiedlung des roten Planeten helfen.Vergrößern des BildesEin Astronaut in einem Raumanzug auf dem roten Planeten (Archivbild): Ein KI-Projekt aus Bremen könnte auf dem roten Planeten helfen. (Quelle: Ales Utouka/imago-images-bilder)
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Bremer Forscher arbeiten an einer KI, die Astronauten auf dem Mars unterstützen könnte. Bei einer Simulation in Armenien wurde das System bereits getestet.

Eine Mission zum Mars ist eine große Herausforderung. Doch Bremer Forscher könnten Astronauten schon bald auf dem fernen Planeten unterstützen – mit künstlicher Intelligenz.

In der armenischen Wüste haben Wissenschaftler im Rahmen eines österreichischen Projekts getestet, wie das Leben und Arbeiten auf dem Mars funktionieren könnte. Katrin Schirm hat dafür ein besonderes Experiment entwickelt, berichtet "buten un binnen". Ihr Projekt "Staying Alive" untersucht unter anderem, ob eine KI in kritischen Situationen helfen kann.

Die Bremer Studentin erklärt in dem Regionalmagazin die Herausforderung: "Der Mars ist ja ziemlich weit von der Erde entfernt. Wenn man von dort aus eine Frage stellt, kann es bis zu 20 Minuten dauern, bis man eine Antwort von der Erde bekommt." Gerade in Notfällen sei das ein Problem, so die 22-Jährige weiter.

Reparatur mit KI-Unterstützung

Unter diesen Bedingungen versuchten die Test-Astronauten, ein lebenswichtiges System zu reparieren – unterstützt von einer KI. Bei der Simulation in Armenien lebten sechs Teilnehmer 24 Tage lang isoliert in einem Haus – Ausflüge waren nur im Raumanzug möglich, wie das "Österreichische Weltraum Forum" auf seiner Website erklärt.

Die Kommunikation mit der Außenwelt fand nur zeitversetzt statt, um die Bedingungen auf dem Mars zu simulieren. Katrin Schirm sehe sich auch in Zukunft im Bereich der Marsmissionen: "Mich interessiert der technische Aspekt, also was man tun muss, um so eine Marsmission möglich zu machen", so Schirm zu "buten un binnen". Sie selbst wolle allerdings nicht zum Mars fliegen.

Internationale Mars-Simulation endet

Das Austrian Space Forum und die Armenian Aerospace Agency haben die Simulation gemeinsam organisiert. Insgesamt waren 200 Wissenschaftler aus 26 Ländern beteiligt. Nach vier Wochen endete die Mission am 5. April erfolgreich, trotz unerwarteter Schwierigkeiten wie schlechtem Wetter und Stromausfall im Habitat.

Noch ist unklar, ob und wie die Bremer KI den Forschern helfen könnte. Die Ergebnisse stehen noch aus.

Übrigens: Derzeit sucht die Uni-Bremen eine weitere studentische Hilfskraft, die am Zentrum für angewandte Raumfahrttechnik und Mikrogravitation (ZARM) mitarbeitet. Sie soll in das Forschungsprojekt "Staying Alive" der Amadee-24 analogen Mars Mission involviert sein. Mehr Informationen finden sie auf der Website der Uni Bremen.

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