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Arian aus Bremervörde: Keine Hoffnung mehr? Experte mit traurigem Verdacht


Unglück oder Straftat?
Fall Arian: Experte macht wenig Hoffnung – trauriger Verdacht

Von t-online, MAS

Aktualisiert am 13.06.2024Lesedauer: 2 Min.
Unzählige Suchen haben nicht zum Auffinden des kleinen Arian geführt.Vergrößern des BildesUnzählige Suchen haben nicht zum Auffinden des kleinen Arian geführt. (Quelle: dpa/Canva)
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Gibt es noch Hoffnung für den kleinen Arian? Seit mehr als einem Monat ist der Junge nun verschwunden. Ein Experte hat einen traurigen Verdacht.

Die Tage vergehen, zahlreiche Suchaktionen bleiben ohne Ergebnis. Noch immer gibt es keine Spur von dem sechsjährigen Arian, der am 22. April aus seinem Zuhause in Bremervörde verschwunden ist. Zuletzt wurde noch mal der Fluss Oste abgesucht. Lesen Sie hier mehr dazu.

Mittlerweile wurden groß angelegte Suchaktionen eingestellt, ein Ermittlerteam der Polizei geht jedoch weiterhin Hinweisen nach. Was die Suche erschwert, ist, dass Arian Autismus hat. Daher reagiert das Kind nicht auf Rufe und reagiert verschreckt auf fremde Menschen.

Christian Matzdorf, Professor für Kriminalistik, war 30 Jahre lang bei der Landespolizei Berlin. Er hält das bisherige Vorgehen der Polizei für kreativ und kindgerecht, sagte er dem "Merkur". Jedoch hat er auch einen traurigen Verdacht.

Wird Arian zum Cold Case?

"Aktuell dürfte die Intention nicht mehr sein, ein lebendiges Kind zu finden, sondern vielleicht über ein vermutlich totes Kind herauszufinden, ob von einer Straftat auszugehen ist", so Matzdorf. Aufgrund des Autismus, des Alters und der Hilflosigkeit von Arian sei ein Unglücksfall zwar wahrscheinlich, aber auch alles andere, wie eine Straftat, sei "nicht absolut unmöglich".

Die Aufklärung des Falls stelle eine "moralische und ethische Pflicht dar", sagt Matzdorf dem "Merkur". Wichtig sei, den Angehörigen Gewissheit zu verschaffen und Lehren zur Prävention ähnlicher Fälle zu ziehen.

Aktuell ist nicht bekannt, wann die Ermittlungen im Fall Arian eingestellt werden. Sollte das Kind jedoch nicht gefunden werden, wird der Fall zu einem Cold Case, der nur dann wieder aufgerollt wird, wenn neue relevante Hinweise eingehen.

Verwendete Quellen
  • merkur.de: "Vermisster Arian: Kriminalistik-Professor vermutet tragische Intention hinter neuen Polizei-Aktionen"
  • Weitere Artikel von t-online
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