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Werder Bremen: Ex-Profi Uli Borowka berät jetzt suchtkranke Profikicker


Ex-Werder-Profi
Uli Borowka berät jetzt suchtkranke Profikicker

Von t-online, mkr

18.06.2024Lesedauer: 2 Min.
Uli Borowka im Stadion von Werder Bremen: Er weiß aus eigener Erfahrung, wie schwer es ist, den Weg aus der Sucht zu finden.Vergrößern des BildesUli Borowka im Stadion von Werder Bremen: Er weiß aus eigener Erfahrung, wie schwer es ist, den Weg aus der Sucht zu finden. (Quelle: Nordphoto/imago-images-bilder)
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Uli Borowska geht neue Wege. Der ehemalige Profi von Werder Bremen hat sich zum Suchtberater ausbilden lassen. Sein Ziel: Aufklärung.

Der frühere Werder-Profi Uli Borowka hat eine neue Mission: Er bietet ab sofort Beratung für suchtkranke Profisportler an. Der 62-Jährige, der selbst jahrelang unter Alkohol-, Spiel- und Tablettensucht litt, hat sich zum zertifizierten Suchtberater ausbilden lassen, berichtet die "Bild"-Zeitung. Er möchte anderen Betroffenen helfen, den Weg aus der Sucht zu finden.

Für seine Ausbildung absolvierte Borowka laut "Bild" über 200 Unterrichtsstunden bei der Fachstelle für Sucht und Suchtprävention in Osterode. Dort lernte er nicht nur über Alkoholsucht, sondern auch über den Umgang mit Drogen, Medikamenten sowie Spiel- und Handysucht. Nun arbeitet Borowka mit verschiedenen Organisationen wie der DFB-Stiftung und der Sepp-Herberger-Stiftung zusammen.

Borowka sieht besonderen Verbesserungsbedarf in der Betreuung süchtiger Sportler in deutschen Profi-Ligen. "Viele der Vereine wissen gar nicht, wie man reagiert. Sie haben Psychologen, aber die sind im Thema Sucht nicht ausgebildet", sagt er zu "Bild". Der Ex-Profi ist deshalb auch in Nachwuchs-Leistungszentren aktiv, um junge Talente frühzeitig zu unterstützen – zum Beispiel beim VfL Wolfsburg, bei Werder Bremen und Borussia Mönchengladbach.

Uli Borowka gründet Verein zur Aufklärung junger Menschen

Seine eigenen Erfahrungen teilt Borowka offen und ehrlich. Vor kurzem sprach er vor den Gefangenen der Justizvollzugsanstalt Iserlohn über seinen Kampf gegen die Alkoholsucht, berichtet der Sender Radio MK. Diese Offenheit habe die Insassen tief beeindruckt und ihnen Wege aus der Abhängigkeit aufgezeigt.

Rund 80 Prozent aller Straftaten stehen laut Borowka mit Alkohol und Drogen in Verbindung. Deshalb gründete er einen Verein, der speziell junge Menschen aufklären und vor Suchterkrankungen schützen soll. Dieses Engagement liegt ihm besonders am Herzen.

Borowkas Ziel ist es, dass sportliche Talente ihre Karrieren gut beraten beginnen können und dabei vor den Gefahren von Suchterkrankungen geschützt werden.

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