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Daimler schmei├čt Produktion an mehreren Standorten wieder an

Von dpa
02.09.2021Lesedauer: 2 Min.
Autobauer Daimler
Die Zentrale des Fahrzeugbauers Daimler ist durch eine Flagge zu sehen. (Quelle: Marijan Murat/dpa/dpa-bilder)
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Nach einem Produktionsstopp in mehreren seiner Mercedes-Werke wegen des Halbleiterengpasses f├Ąhrt der Autobauer Daimler die Maschinen kommende Woche wieder hoch. Einzig am Standort Sindelfingen werde die Produktion wie bisher weiter in Teilbereichen stillstehen, teilte der Stuttgarter Konzern am Donnerstag auf Anfrage mit. Betroffene Mitarbeiter w├╝rden meist in Kurzarbeit geschickt, Zahlen nannte Daimler nicht. Alle anderen Werke sollen wieder "nahezu uneingeschr├Ąnkt" laufen, wie es hie├č. Das bedeutet auch, dass an den Mercedes-Standorten in Bremen, Rastatt sowie im ungarischen Kecskem├ęt - anders als diese Woche - voll gearbeitet werden soll.

Im Bremer Werk sind mehr als 12 000 Menschen besch├Ąftigt, in Rastatt rund 6500, in Kecskem├ęt etwa 4700 und in Sindelfingen 25 000. Etliche Mitarbeiter dieser vier Standorte waren in den vergangenen Wochen und Monaten immer wieder Produktionsstopps ausgesetzt gewesen. Hintergrund sind Probleme beim Nachschub von Elektronikchips, die auch andere Autokonzerne zu Unterbrechungen der Fertigung zwingen.

In Bremen werden vor allem die C-Klasse und der Gel├Ąndewagen GLC, in Kecskem├ęt unter anderem die B-Klasse und in Rastatt beispielsweise die A-Klasse gebaut. In Sindelfingen rollen neben der E-Klasse auch die S-Klasse sowie deren elektrisches Pendant EQS vom Band. Die Produktion von letzteren beiden gewinntr├Ąchtigen Modellen lief aber zuletzt meist uneingeschr├Ąnkt weiter - das soll nach Daimler-Bekundungen auch in der kommenden Woche der Fall sein.

Daimler-Vorstandschef Ola K├Ąllenius sagte der "Automobilwoche" (Donnerstag), der anhaltende Halbleitermangel bremse den Absatz. Die Autoverk├Ąufe w├╝rden im dritten Quartal "voraussichtlich sp├╝rbar" unter denen des zweiten Jahresviertels liegen. Von April bis Juni hatte Daimler den Angaben zufolge rund 590 000 Fahrzeuge der Marken Mercedes und Smart ausgeliefert. Wie lange die Halbleiter-Krise das Gesch├Ąft noch beeintr├Ąchtigen k├Ânnte, wagte K├Ąllenius nicht vorherzusagen. L├Ąngerfristige Prognosen seien schwierig. "Wichtig ist, dass die Nachfrage nach den Fahrzeugen da ist. Irgendwann wird auch das Problem der Halbleiter gel├Âst sein."

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