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Fünftätiger Bahnstreik in Dortmund – das sollten Sie wissen


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Fünftägiger Bahnstreik in Dortmund – das sollten Sie wissen

Von dpa, afp, t-online, rtr
Aktualisiert am 31.08.2021Lesedauer: 2 Min.
Der Dortmunder Hauptbahnhof (Archivbild): Ab Donnerstagmorgen bestreikt die GDL wieder den Personenverkehr der Deutschen Bahn.
Der Dortmunder Hauptbahnhof (Archivbild): Ab Donnerstagmorgen bestreikt die GDL wieder den Personenverkehr der Deutschen Bahn. (Quelle: blickwinkel/imago-images-bilder)
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Die Lokführergewerkschaft GDL legt ein drittes Mal weite Teile des Personen- und Güterverkehrs lahm – diesmal fünf Tage lang. Auch Dortmund ist wieder betroffen. Eine Übersicht, was Sie jetzt wissen sollten.

Das Wichtigste im Überblick


  • Welche Bahnen fahren nicht?
  • Welche Bahnen fahren trotzdem?
  • Was will die GDL?

Ab Donnerstagmorgen müssen sich Bahnreisende wieder bundesweit auf Zugausfälle und Verspätungen einstellen. Im Tarifstreit mit der Deutschen Bahn hat die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) erneut zu Streiks aufgerufen. Die Streiks im Personenverkehr beginnen in der Nacht auf Donnerstag (2. September) um zwei Uhr und sollen bis zum Dienstagmorgen (7. September) um zwei Uhr andauern. Im Güterverkehr beginnt der Ausstand schon am Mittwoch um 17 Uhr.

Pendler müssen sich an den Streik-Tagen wohl auch im Ruhrgebiet auf massive Behinderungen einstellen.

Welche Bahnen fahren nicht?

Viele Strecken werden während des Streiks gar nicht befahren. Ersten Angaben der Deutschen Bahn zufolge fallen der RB53 zwischen Dortmund und Iserlohn und der RE57 zwischen Dortmund und Winterberg aus. Stattdessen sollen Busse die Strecken ganz oder teilweise abfahren. Auch die S4 von Unna nach Dortmund-Lütgendortmund über Dortmund-Dorstfeld soll mit Bussen als Schienenersatzverkehr zwischen Dortmund-Stadthaus und Dortmund-Brackel ersetzt werden.

Welche Bahnen fahren trotzdem?

Nach ersten Information der Deutschen Bahn fahren der RB52 und die S5 zwischen Dortmund und Hagen uneingeschränkt. Der RB51 von Dortmund nach Enschede soll im 2-Stunden-Takt verkehren, die S1 zwischen Dortmund und Solingen im 60 Minuten Takt. Ein Ersatzfahrplan für alle Tage wird noch erarbeitet.

In Nordrhein-Westfalen werden einige S-Bahn-Linien nicht von der Deutschen Bahn, sondern von privaten Anbietern betrieben. Sie verkehren deshalb voraussichtlich regulär. Die S-Bahnen, die im Bereich des Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) von der DB Regio betrieben werden, sind folgende:

  • S1 zwischen Solingen und Dortmund
  • S4 zwischen Dortmund und Unna
  • S5/S8 zwischen Mönchengladbach und Dortmund
  • S6 zwischen Köln und Essen
  • S11 zwischen Düsseldorf/Airport und Bergisch Gladbach
  • S68 zwischen Langenfeld und Wuppertal

Was will die GDL?

Die GDL kämpft unter anderem für eine bessere Bezahlung und fordert Lohnerhöhungen wie im öffentlichen Dienst von rund 3,2 Prozent sowie eine Corona-Prämie von 600 Euro im laufenden Jahr. Anders als die größere Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) will sie in diesem Jahr keine Nullrunde bei den Gehältern akzeptieren. Es gehe um höhere Löhne und den Schutz der Rente, sagt GDL-Chef Claus Weselsky. Die Wut unter den Mitgliedern auf das Management sei groß.

In den vergangenen Wochen hatte die GDL den Fern-, und Nahverkehr bei der Deutschen Bahn bereits zweimal bestreikt. Die Deutsche Bahn richtete Notfahrpläne ein, musste den größten Teil der Fahrten aber streichen. Die ersten Streiks hatten bei der Deutschen Bahn bisher zu keinem Sinneswandel geführt, so Weselsky. Hinsichtlich des angekündigten fünftägigen Streiks sagt er: "Es ist eine der längsten Arbeitskampfmaßnahmen, die wir durchführen und zwar absichtlich. Wir sehen uns angesichts der Blockadehaltung der DB-Manager nicht bereit und nicht gewillt, hier kürzere Arbeitskampfmaßnahmen durchzuführen."

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagenturen dpa, AFP, Reuters
  • Webseite der Deutschen Bahn (DB)
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Von Laura Schameitat, Thomas Terhorst
BahnstreikDeutsche BahnDortmund HauptbahnhofGDLUnnaWinterberg

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