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Schlauchboot-Tour auf Neiße endet tödlich: Anklage gegen Verleiher


Anklage wegen fahrlässiger Tötung
Schlauchboot-Tour auf Neiße endet tödlich

Von t-online, mgr

09.11.2023Lesedauer: 1 Min.
imago 72786484Vergrößern des BildesSchlauchboot-Tour auf dem deutsch-polnischen Grenzfluss Neiße (Symbolbild): Der Verleih soll der Ausflugsgruppe nicht ermöglicht haben, erst hinter dem Wehr einzusteigen. (Quelle: imago)
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Hätte ein Bootsverleih ein tödliches Unglück verhindern können? Eine Gruppe von Arbeitskollegen soll ein Boot bestiegen haben, ohne ausreichend über die Risiken informiert zu werden.

Im Sommer 2021 starb ein 62-Jähriger bei einer Schlauchboot-Tour auf der Neiße. Der Geschäftsführer des polnischen Bootsverleihs, der die Tour trotz hoher Wasserstände und der Unerfahrenheit der Teilnehmer erlaubte, muss sich nun vor dem Schifffahrtsgericht Dresden verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm fahrlässige Tötung vor.

Am 28. August unternahm der 62-Jährige mit drei Arbeitskollegen nahe des Wehres Koźlice bei Görlitz eine Schlauchbootfahrt. Kurz nach dem Start verloren die Teilnehmer die Kontrolle über das Boot, das rückwärts gegen das Wehr trieb und kenterte.

Neiße: Unter Wasserwalze geraten und ertrunken

Beim Versuch, ans Ufer zu schwimmen, geriet der 62-Jährige unter die Wasserwalze und ertrank. Die Staatsanwaltschaft vertritt die Auffassung, der Angeklagte hätte die Tour aufgrund der bekannten Risiken untersagen oder zumindest deutlich auf die Gefahren beim Überfahren des Wehres hinweisen müssen.

Außerdem soll der Bootsverleih nicht ermöglicht haben, die Fahrt unterhalb des Wehres zu starten. Der Beschuldigte streitet die Vorwürfe ab. Er ist nicht vorbestraft.

Das Amtsgericht Dresden muss nun über die Eröffnung des Hauptverfahrens sowie über die Zulassung der Anklage entscheiden.

Verwendete Quellen
  • medienservice.sachsen.de: Mitteilung der Staatsanwaltschaft Dresden vom 9. November 2023
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