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Dresden: Staatsschutz ermittelt wegen Fake-Tagesschau-Ansprachen auf Demos


"Seit über drei Jahren lügen wir dreist"
Ermittlungen wegen gefakten Tagesschau-Ansprachen auf Montagsdemos

Von t-online, mgr

27.02.2024Lesedauer: 1 Min.
Ab 18:30 Uhr sammelten sich rechte Demonstranten und ihre Gegner vor dem Dresdner Kulturpalast. Ein grosses Polizeiaufgebot trennte die beiden Lager. Auf der rechten Montagsdemo sprach auch der Vorsitzende der rechtsextremen "Freien Sachsen" - Teilnehmer schwenkten auch Reichsfahnen. An einer Gegendemo beteiligten sich ca. 70 Personen. Sie begleiteten die groessere Montagsdemo mit Sprechchoeren.Vergrößern des BildesTeilnehmende an einer sogenannten Montagsdemo in Dresden (Archivbild): Zuverlässig werden gefakte Tagesschau-Audiodateien abgespielt. (Quelle: xcitepress/Finn Becker)
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Seit Wochen verbreiten sich auf rechten Demonstrationen in Dresden gefälschte Tagesschau-Ansprachen. Am Montag ist der Staatsschutz eingeschritten und ermittelt unter anderem wegen Volksverhetzung.

Zuerst erklingt die Tagesschau-Fanfare, dann folgt eine Entschuldigung eines Tagesschau-Sprechers: "Seit über drei Jahren lügen wir Ihnen dreist ins Gesicht." Auf den Dresdner Montagsdemonstrationen werden regelmäßig gefälschte Tagesschau-Audiodateien abgespielt. Bis jetzt.

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An diesem Montag wandten sich Ermittler des Staatsschutzes mit einer sogenannten Gefährderansprache an die Veranstalter der Montagsdemonstration. Das Abspielen der Audiodateien wurde für diese sowie zukünftige Versammlungen untersagt. "Ermittelt wird in jedem Fall", bestätigte ein Polizeisprecher t-online. Selbst wenn sich die Veranstalter auch künftig daran halten sollten.

Nach Prüfung der offenbar KI-generierten Nachrichtenbeiträge habe sich ein Anfangsverdacht der Verleumdung und Beleidigung ergeben. Zudem ermittelt der Staatsschutz wegen Volksverhetzung, wegen einzelner Redebeiträge, die sich auf die Flüchtlingssituation beziehen, teilten die Ermittler am Dienstag mit.

Verwendete Quellen
  • medienservice.sachsen.de: Gemeinsame Mitteilung der Staatsanwaltschaft und Polizeidirektion Dresden vom 27. Februar 2024
  • Eigene Beobachtungen
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