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Düsseldorf: Karstadt-Mitarbeiter verfolgen Corona-Infizierte nach

Für Kontaktnachverfolgung  

Düsseldorf setzt Karstadt-Mitarbeiter gegen Corona ein

20.10.2020, 13:13 Uhr | dpa

Düsseldorf: Karstadt-Mitarbeiter verfolgen Corona-Infizierte nach. Ein Sicherheitsmann steht vor einer Karstadt-Filiale (Symbolbild): Düsseldorf setzt Mitarbeiter der Warenhauskette gegen Corona ein.  (Quelle: dpa/Jonas Klüter)

Ein Sicherheitsmann steht vor einer Karstadt-Filiale (Symbolbild): Düsseldorf setzt Mitarbeiter der Warenhauskette gegen Corona ein. (Quelle: Jonas Klüter/dpa)

Die Stadt Düsseldorf reagiert auf die steigenden Corona-Fallzahlen: Mitarbeiter der Warenhauskette Galeria Karstadt Kaufhof sollen zur Nachverfolgung der Infektionsketten eingesetzt werden. 

Mitarbeiter der Galeria Karstadt Kaufhof werden in Düsseldorf zur Corona-Nachverfolgung eingesetzt. Mit Blick auf die steigenden Fallzahlen der mit dem Coronavirus Infizierten, stärkt die Stadt das Gesundheitsamt mit 20 Stellen, die auf sechs Monate befristet sind. In den kommenden Wochen soll dieser Bereich noch weiter ausgebaut werden.

Erst am Wochenende hatten hunderte Mitarbeiter der Warenhauskette in Nordrhein-Westfalen gegen die Schließung ihrer Filialen protestiert. Bis zum Ende des Monats sollen bundesweit rund 35 Galeria-Kaufhof- und Karstadt-Filialen schließen. Die meisten Filialen schlossen allerdings bereits am Samstag.

Unterstützung bei Eindämmung der Pandemie

Im Dienst der Stadt sollen die Mitarbeiter künftig die Kontaktpersonen von Corona-Infizierten ausfindig machen, warnen und sie auffordern, sich in Quarantäne zu begeben. Damit sollen die Infektionsketten eingedämmt und möglichst durchbrochen werden.

Wie viele Karstadt-Kaufhof-Mitarbeiter auf diese Weise weiter beschäftigt werden können, wurde nicht mitgeteilt. Das Land NRW hatte in der vergangenen Woche finanzielle Mittel für auf sechs Monate befristete Einstellungen für die Nachverfolgung zugesagt. Darüber hinaus können zusätzliche Kräfte bei der Bundeswehr angefordert werden.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenportal dpa

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