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Düsseldorf droht Corona-Notbremse – Inzidenz bei über 100

Krisenstab trifft sich  

Düsseldorf droht Corona-Notbremse – Inzidenz bei über 100

11.04.2021, 13:48 Uhr | dpa

Düsseldorf droht Corona-Notbremse – Inzidenz bei über 100. Menschen tragen Masken vor dem Düsseldorfer Hauptbahnhof: Aufgrund der Corona-Lage könnte nun die Notbremse gezogen werden. (Quelle: imago images/C. Hardt /Future Image/Symbolbild)

Menschen tragen Masken vor dem Düsseldorfer Hauptbahnhof: Aufgrund der Corona-Lage könnte nun die Notbremse gezogen werden. (Quelle: C. Hardt /Future Image/Symbolbild/imago images)

Wieder schließen: Das könnte der Krisenstab aufgrund der aktuellen Corona-Lage in Düsseldorf entscheiden. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt seit Tagen über der wichtigen Marke von 100.

Nach zahlreichen Kreisen und Städten in NRW droht nun auch der Landeshauptstadt Düsseldorf ab kommendem Dienstag die sogenannte Corona-Notbremse. In Düsseldorf hatte die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern binnen sieben Tagen am Sonntag zum dritten Mal hintereinander über dem Wert von 100 gelegen. Laut Corona-Schutzverordnung müsste das öffentliche Leben damit wieder stärker eingeschränkt werden.

In der Landeshauptstadt lag die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz am Sonntag laut Robert Koch-Institut (RKI) bei 109,3. Am Freitag war die 100er Marke erstmals überschritten worden. Wie es konkret weiter geht, soll laut einem Stadtsprecher am Montag beraten werden. Dann tage der Krisenstab. Gemäß der Corona-Schutzverordnung müssten die Einschränkungen bereits am Dienstag in Kraft treten.

Museen oder der gerade erst wieder geöffnete Wildpark müssten dann entweder schließen oder wären nur mit negativem Corona-Test zu betreten. Gleiches würde für den Handel gelten, da für viele Läden grundsätzlich nur "Click & Collect" erlaubt wäre. Über die Sonderregelung mit den Schnelltests als Eintrittskarte müsste die Stadt mit dem Gesundheitsministerium sprechen. Die Stadt Köln hatte entsprechende Lockerungen erst eingeführt – und vergangenen Freitag wieder zurückgenommen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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