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Kirchen bereiten sich auf zweites Corona-Weihnachten vor

Von dpa
23.12.2021Lesedauer: 2 Min.
Weihnachtsgottesdienste
Der Düsseldorfer Karnevalswagenbauer Tilly baute diesen Wagen für die Weihnachtsgottesdienste. (Quelle: Rolf Vennenbernd/dpa/Archivbild/dpa-bilder)
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Die Kirchen in Nordrhein-Westfalen bereiten sich auf das zweite Weihnachten unter Corona-Bedingungen vor. Die Regelungen sind von Gemeinde zu Gemeinde und oft sogar von Gottesdienst zu Gottesdienst unterschiedlich. Deshalb müsse man sich vorab unbedingt auf der Website der jeweiligen Gemeinde informieren, sagte Antonius Hamers vom Katholischen Büro in Düsseldorf. Die Linie der Bistümer in Nordrhein-Westfalen sei, für Gottesdienste mit erhöhter Nachfrage, 3G oder am besten 2G einzufordern.

Daneben solle es in Randzeiten aber auch Gottesdienste geben, die ohne Gesundheitsnachweis besucht werden könnten. "Das Recht zur Ausübung der Religionsfreiheit, zu der auch der Besuch des Gottesdienstes gehört, ist ein verfassungsmäßig geschütztes Gut", sagte eine Sprecherin des Erzbistums Köln. Man wolle nach Möglichkeit verhindern, dass Gläubige am Kirchenportal abgewiesen würden.

Bei den Protestanten sind die Regeln etwas strenger. Sowohl die Evangelische Kirche in Westfalen als auch die Evangelische Kirche im Rheinland raten zu 2G. "Angesichts der weiterhin sehr hohen 7-Tage-Inzidenz und der steigenden Covid 19-Hospitalisierungsrate empfiehlt die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) ihren Gemeinden, für die Weihnachtsgottesdienste die 2G-Regel anzuwenden", heißt es auf der Website der Evangelischen Kirche in Westfalen. Die Evangelische Kirche im Rheinland schreibt auf ihrer Website: "Viele Gemeinden führen ihre Weihnachtsgottesdienste unter der 2G-Regel durch. Angesichts des hochdynamischen Infektionsgeschehens durch die Omikron-Variante empfehlen wir dies als sinnvollste Variante."

Die katholische Sozialethikerin Marianne Heimbach-Steins von der Universität Münster unterstützt dies. "Natürlich ist die Teilnahme an Gottesdiensten gerade an wichtigen Festen ein hohes Gut", sagte Heimbach-Steins der Deutschen Presse-Agentur. "Aber man muss auch abwägen zwischen dem Recht auf Teilnahme und dem Recht auf Gesundheitsschutz. Und da würde ich ganz klar sagen: Es kann nicht sein, dass das Gros der Gottesdienstteilnehmer in Gefahr gebracht wird, weil einige nicht geimpft sind. Meine Linie ist: Kein freier Zugang für Ungeimpfte zu Gottesdiensten in geschlossenen Räumen." Stattdessen böten sich für sie Krippenfeiern im Freien oder Online-Gottesdienste an.

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