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Dekarbonisierung | Nach Beihilfe-Genehmigung will Habeck Stahlwerk besuchen


Dekarbonisierung
Nach Beihilfe-Genehmigung will Habeck Stahlwerk besuchen

Von dpa
Aktualisiert am 21.07.2023Lesedauer: 1 Min.
Klimaschutzminister Robert Habeck (Archivbild): Sein Ministerium hatte einen ungewöhnlichen Besucher.Vergrößern des BildesRobert Habeck (Bündnis 90/Die Grünen), Vizekanzler und Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, bei einem Unternehmensbesuch in Indien. (Quelle: Britta Pedersen/dpa/dpa-bilder)
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Nach der Genehmigung einer milliardenschweren Beihilfe für das Grünstahl-Projekt von Thyssenkrupp durch die EU-Kommission will Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) am kommenden Mittwoch das Duisburger Stahlwerk besuchen. Dies teilte das Unternehmen am Freitag mit. Habeck könnte dabei den nationalen Förderbescheid über bis zu zwei Milliarden Euro persönlich übergeben. Thyssenkrupp machte zunächst keine Angaben über den Grund des Besuchs. Das Wirtschaftsministerium hatte am Donnerstag bereits angekündigt: "Die Erteilung des nationalen Förderbescheids soll zeitnah erfolgen."

Deutschlands größter Stahlkocher will in Duisburg einen klassischen Hochofen, der viel klimaschädliches Kohlendioxid produziert, durch eine sogenannte Direktreduktionsanlage ersetzen. In der Anlage soll später erneuerbarer Wasserstoff zum Einsatz kommen. Der wegen des dann deutlich verminderten Kohlendioxid-Ausstoßes produzierte Stahl kann anschließend wie bisher weiterverarbeitet werden.

Laut Ministerium handelt es sich um das bislang größte Dekarbonisierungsprojekt in Deutschland. Habeck hatte die Entscheidung am Donnerstag als "enorm wichtig" für den Klimaschutz und den Industriestandort in Deutschland bezeichnet. Der Bund will das Projekt mit 1,3 Milliarden Euro, das Land NRW mit 700 Millionen Euro fördern.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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