t-online - Nachrichten fĂŒr Deutschland
t-online - Nachrichten fĂŒr Deutschland
Such IconE-Mail IconMenĂŒ Icon



HomeRegionalDuisburg

Duisport darf bei Thyssenkrupp-Hafendienstleister einsteigen


Binnenschifffahrt
Duisport darf bei Thyssenkrupp-Hafendienstleister einsteigen

Von dpa
17.06.2024Lesedauer: 2 Min.
Werkshafen von ThyssenkruppVergrĂ¶ĂŸern des BildesSchiffe mit Kohle liegen in Duisburg im Hafen des Stahlwerks von ThyssenKrupp. (Quelle: Oliver Berg/dpa/dpa-bilder)
Auf WhatsApp teilen

Die Hafenlogistik-Tochter von Thyssenkrupp Steel und der Duisburger Hafen wollen zusammengehen. Das Bundeskartellamt gab jetzt grĂŒnes Licht.

Die Betreibergesellschaft des Duisburger Hafens, Duisport, und der Hafendienstleister Thyssenkrupp Steel Logistics dĂŒrfen ein Gemeinschaftsunternehmen grĂŒnden. Das Bundeskartellamt erlaubte Duisport laut einer Mitteilung vom Montag, mit 49 Prozent bei dem Logistikunternehmen einzusteigen. Thyssenkrupp Steel behĂ€lt die ĂŒbrigen 51 Prozent. Das Joint Venture soll nach Angaben einer Sprecherin "kurzfristig" an den Start gehen. Wie viel Duisport fĂŒr den Anteil zahlt, wurde nicht bekannt.

Thyssenkrupp Steel Logistics ist fĂŒr die am Rhein gelegenen WerkshĂ€fen in Duisburg-Schwelgern und -Walsum zustĂ€ndig. In den HĂ€fen werden etwa Kohle und Eisenerz fĂŒr Deutschlands grĂ¶ĂŸten Stahlerzeuger Thyssenkrupp Steel angeliefert. In Gegenrichtung verlassen Stahlprodukte die HĂ€fen. "Im Rahmen der Partnerschaft ist aber geplant, UmschlagskapazitĂ€ten im Hafen auch Dritten zugĂ€nglich zu machen und damit in den Markt zu geben", erklĂ€rte die Behörde.

Man habe "keine durchgreifenden wettbewerblichen Bedenken" gegen die GrĂŒndung des Gemeinschaftsunternehmens, teilte das Kartellamt mit. Der Zugriff von Duisport auf die Hafeninfrastruktur der WerkshĂ€fen werde nur sehr begrenzt sein. Die beiden WerkshĂ€fen wĂŒrden auch in Zukunft weit ĂŒberwiegend fĂŒr Thyssenkrupp genutzt werden. "Der erwartbare Anteil des DrittgeschĂ€fts fĂŒr den GĂŒterumschlag wird mittelfristig zu gering sein, um die Marktposition von Duisport signifikant zu stĂ€rken."

Thyssenkrupp Steel Logistics hat rund 300 BeschĂ€ftigte. JĂ€hrlich werden in den beiden HĂ€fen rund 25 Millionen Tonnen umgeschlagen. Zum Vergleich: Im Hamburger Hafen wurden 2023 MassengĂŒter wie Erz, Kohle, Baustoffe, Getreide, DĂŒngemittel und Mineralölprodukte im Volumen von 36 Millionen Tonnen umgeschlagen.

Duisport gehört zu einem Drittel der Stadt Duisburg, und zu zwei Dritteln dem Land Nordrhein-Westfalen. Der Duisburger Binnenhafen gilt als der grĂ¶ĂŸte der Welt.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...



TelekomCo2 Neutrale Website