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Corona/Thüringen: Viele Schulkinder nach den Ferien weiter zuhause

Hohe Inzidenzen  

Viele Schüler in Thüringen haben weiter Distanzunterricht

09.04.2021, 07:50 Uhr | dpa

Corona/Thüringen: Viele Schulkinder nach den Ferien weiter zuhause. "Coronavirus" steht auf einer Tafel in einem leeren Klassenzimmer (Symbolbild): Viele Schulen kehren auch nach den Osterferien nicht zurück zum Präsenzunterricht. (Quelle: dpa/Armin Weigel)

"Coronavirus" steht auf einer Tafel in einem leeren Klassenzimmer (Symbolbild): Viele Schulen kehren auch nach den Osterferien nicht zurück zum Präsenzunterricht. (Quelle: Armin Weigel/dpa)

Auch nach den Osterferien können viele Schüler und Schülerinnen in Thüringen noch nicht in die Klassenzimmer zurückkehren. Einheitliche Regelungen für die Kreise gibt es nicht.

Viele Kinder in Thüringen werden nach dem offiziellen Ende der Osterferien den Ranzen in der Ecke stehen lassen und zuhause lernen müssen. In mehreren Thüringer Landkreisen sollen die Schulen wegen der Corona-Lage auch nach den Ferien am 12. April geschlossen bleiben.

Mehr als die Hälfte der 23 Landkreise und kreisfreien Städte verzeichneten Stand Donnerstag mehr als 150 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen – nach Weisung des Thüringer Gesundheitsamts muss ab dieser Inzidenz geprüft werden, ob die Einrichtungen zur Pandemiebekämpfung wieder zu schließen sind. Ob die Schulen hier zu bleiben, liegt aber im Ermessen der lokalen Behörden.

Hohe Inzidenzen in den Kreisen

So entschieden etwa der Wartburgkreis und die Stadt Eisenach, dass Schulen und Kitas geschlossen bleiben sollen. In der Stadt Eisenach lag die Sieben-Tage-Inzidenz zwar unter 150, im Wartburgkreis aber zuletzt bei 294,2. Da viele Kinder aus dem benachbarten Kreis Schulen in Eisenach besuchten, sei eine konsequente Schließung beider Standorte sinnvoll, sagte Oberbürgermeisterin Katja Wolf (Linke).

Die Schulen im Saale-Holzland-Kreis, der am Donnerstag eine Inzidenz von 260,4 meldete, sollen dagegen nach den Osterferien am 12. April wieder öffnen. Im Landkreis Gotha mit einer Inzidenz von 269,1 und dem als Corona-Hotspot bekannt gewordenen Saale-Orla-Kreis (241,6) sollen die Schulen voraussichtlich erst eine Woche später, am 19. April, wieder für den Präsenzunterricht öffnen. Die einwöchige Verzögerung soll bei der Vorbereitung auf die Schnelltests, die das Land an die Schulen schicken will, helfen.

Kostenfreie Schnelltests 

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums sind Schnelltests für Schülerinnen und Schüler sowie das schulische Personal nach den Osterferien kostenfrei und freiwillig zweimal wöchentlich verfügbar.

Im Saale-Orla-Kreis, der es Ende März kurzzeitig zum Corona-Hotspot Nummer eins unter den Landkreisen bundesweit brachte, sollen diese Tests nach dem Willen von Landrat Thomas Fügmann (CDU) – anders als im Rest Thüringens – verpflichtend sein. "Angesichts der hohen Viruslast im Landkreis können wir eine Öffnung nur dann verantworten, wenn wirklich nur diejenigen Zutritt erhalten, die negativ getestet wurden." Eine verbindliche Aussage dazu solle am Mittwoch bei der Vorstellung des Schulöffnungskonzepts für den Kreis getroffen werden.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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