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Inzidenz bei Corona-Klinikfällen schwankt in Thüringen stark

Von dpa
30.03.2022Lesedauer: 1 Min.
Krankenhaus
Ein Leuchtkasten mit einem roten Kreuz hängt vor der Notaufnahme eines Krankenhauses. (Quelle: Julian Stratenschulte/dpa/Symbolbild/dpa-bilder)
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In den Thüringer Regionen gibt es derzeit teils erhebliche Unterschiede bei Klinikfällen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Der auf 100.000 Einwohner bezogene wöchentliche Wert bei Klinikeinweisungen mit oder wegen Corona war am Mittwoch vor allem in Südthüringen und Teilen Ostthüringens hoch, wie aus einer Übersicht des Gesundheitsministeriums hervorgeht. In der Stadt Suhl lag die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz bei 60,4, im Kreis Schmalkalden-Meiningen bei 46,7. Für das Altenburger Land wurde der Wert mit 28,3 und für den Wartburgkreis mit 24,4 angegeben.

Hingegen wiesen die Kreise Nordhausen und Gotha einen Wert von Null beziehungsweise nahe Null auf. Im Landesdurchschnitt lag der Wert bei 15. Die Auslastung der Intensivbetten mit Covid-19-Patienten lag in Thüringen am Mittwoch den dritten Tag hintereinander über der Marke von 12 Prozent. In früheren Corona-Landesverordnungen war diese Marke eines der Kriterien dafür, ab wann die Lage in den Kliniken kritisch wird und gegebenenfalls Hotspot-Regelungen in den Regionen greifen müssen. Diese Regelungen sind inzwischen weggefallen.

Am 2. April könnten die jetzigen Corona-Regelungen auch in Thüringen weitgehend wegfallen. Die rot-rot-grüne Landesregierung will das verhindern, der Landtag berät dazu einer Sondersitzung am Donnerstag.

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