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CSD Ruhr: Polizei weist Anschuldigungen zurück


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Homophobe Gewalt bei Eingriff – Polizei weist Anschuldigung zurück

Von t-online, tht

11.08.2022Lesedauer: 2 Min.
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Demonstranten auf dem Ruhr CSD in Essen (Archivbild). (Quelle: RAINER UNKEL via www.imago-images.de)
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Nach einer Konfrontation mit der Polizei hat ein 24-Jähriger Vorwürfe gegen die Polizei erhoben. Diese weist die Anschuldigen entschieden zurück.

Nach einer Auseinandersetzung mit der Polizei auf dem CSD Ruhr in Essen hat ein 24-Jähriger Vorwürfe gegen das Vorgehen der Polizei erhoben. Die Beamten vor Ort sollen seiner Auffassung nach gewalttätig geworden sein und ihn zudem homophob beleidigt haben. Die Essener Polizei wies die Anschuldigungen entschieden zurück und ermittelt ihrerseits wegen Widerstands gegen den CSD-Teilnehmer.

Zudem reagierte das Essener Polizeipräsidium mit einer äußerst akribischen Stellungnahme zu den Vorwürfen. In der Stellungnahme wird das Verhalten des CSD-Teilnehmers genauesten dokumentiert: So soll der Mann auf dem Veranstaltungsgelände des CSD Ruhr ganz bewusst andere Menschen angerempelt und sich aggressiv verhalten haben. Er habe laut Polizeiangaben mehrere Teilnehmer und Teilnehmerinnen belästigt, "indem er sie gegen ihren Willen umarmte, drückte und anfasste." Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes hätten dem Mann bereits einen Platzverweis erteilt haben, den der Mann nicht akzeptiert habe.

24-Jähriger hätte versucht zu treten und zu spucken

In der verbalen Auseinandersetzung sei der gebürtige Mülheimer dann mit wild gestikulierenden Händen auf einen der Beamten zu gegangen, "der ihn daraufhin zurückstieß, um einen möglichen Angriff zu verhindern". "Als der 24-jährige Mann erneut auf den Beamten zulief und hierbei wild mit seinen Armen herumwirbelte, wurde er zu Boden gebracht. Am Boden liegend sollte der Mann gefesselt werden. Hiergegen sperrte er sich und beleidigte die Polizisten mehrfach in einer Art und Weise, die sich nicht eignet, hier wörtlich niedergeschrieben zu werden", heißt es in der Stellungnahme.

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Um den Widerstand des Mannes zu überwinden und ihm die Handfesseln anlegen zu können, drehten die Beamten die Arme des Mannes gewaltsam auf den Rücken. Dabei hätte der 24-Jährige mehrfach versucht nach den Beamten zu treten und diese anzuspucken, "weshalb man ihm eine sogenannte 'Spuckhaube' aufsetzte."

Blut sei Polizisten ins Gesicht gespritzt

Am Polizeigewahrsam angekommen, wollte er laut Polizei die Transportzelle nicht verlassen. Er drohte demnach damit, die Polizisten zu treten, wenn sie ihm zu nahe kämen. In der Gewahrsamszelle sei den Beamten eine Platzwunde am Kopf des Mannes aufgefallen, die er sich möglicherweise bei seinem Widerstand am Kennedyplatz zugezogen haben könnte. "In der Zelle beugte der Tatverdächtige seinen Körper nach vorne, holte Schwung und wollte dem hinter ihm stehenden Polizisten einen Kopfstoß versetzen", teilt die Polizei mit.

"Diesem Kopfstoß konnte der Beamte zwar ausweichen, allerdings rutschte die Spuckhaube vom Kopf des Mannes und das Blut der Kopfplatzwunde spritzte in das Gesicht des Polizisten. Der Tatverdächtige wurde daraufhin erneut zu Boden gebracht. Ohne dass ein Beamter auf den Mann einwirkte, begann er schwer zu atmen und erhöhte seine Atemfrequenz. Angeforderte Rettungskräfte brachten den polizeibekannten Mann daraufhin in eine Essener Klinik. Von dort alarmierte er selbstständig gegen 22.30 Uhr die Leitstelle der Polizei Essen und sagte, dass er von mehreren Polizisten grundlos zusammengeschlagen worden sei", schreibt die Polizei weiter.

Aus Neutralitätsgründen ermittelt nun die Polizei Bochum

Ein Verfahren wegen des Verdachts der Körperverletzung im Amt wurde aus Neutralitätsgründen bereits an die Polizei Bochum übergeben. Bodycam-Aufnahmen des Geschehens sollen ausgewertet werden. Die Ermittlungen hinsichtlich des Widerstandes und der Beleidigungen werden von der Polizei Essen geführt und dauern an.

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Verwendete Quellen
  • presseportal.de: Mitteilung der Polizei Essen vom 10. August 2022
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Von Dietmar Nolte
Polizei

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