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Essen-Kettwig: Hangrutsch – Werdener Straße bleibt monatelang gesperrt


Hangrutsch in Essen-Kettwig
Werdener Straße bleibt monatelang gesperrt

Von t-online, jum

Aktualisiert am 26.02.2024Lesedauer: 2 Min.
imago200492971Vergrößern des BildesDie Werdener Straße im Übergang zur Charlottenhofstraße in Essen-Kettwig (Archivbild): Durch die starken Regenfälle kam es hier zu einem gefährlichen Hangrutsch. (Quelle: Socrates Tassos/imago-images-bilder)
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Im Stadtteil Kettwig ist eine Straße infolge eines Hangrutsches seit Anfang Februar gesperrt. Wann die wichtige Route wieder befahrbar ist, steht noch in den Sternen.

Extremwetter mit Windböen hatte Anfang Februar im Essener Stadtteil Kettwig zu einem gefährlichen Hangrutsch geführt, infolgedessen eine wichtige Straße gesperrt wurde. Auch aktuell – rund drei Wochen nach der Katastrophe – ist die Werdener Straße noch voll gesperrt. Und bleibt es wohl auch noch. Das jedenfalls geht aus einer aktuellen Mitteilung der Stadt hervor. Demnach ist die Durchfahrt noch immer nicht sicher, weshalb die Straße weiterhin gesperrt bleibt. Betroffen ist der Abschnitt zwischen der Charlottenhofstraße und der weiter östlich gelegenen Felsquelle.

Durch intensive Niederschläge war es in diesem Bereich zum Abrutschen der oberen Bodenschichten gekommen. Zusätzlich sei an der Stelle auch Gestein mit abgegangen. Auch einige Bäume seien von dem Rutsch betroffen, teilte die Stadt damals mit.

Infolgedessen war die Werdener Straße zwischen der Charlottenhofstraße und der weiter östlich gelegenen Felsquelle gesperrt worden: "Die Sperrung muss so lange bestehen bleiben, bis die Gefahrenabwehr vollständig abgeschlossen ist", hieß es von Seiten der Stadt, die das abgegangene Material mit Spezialmaschinen abtragen musste.

Hang weiter rutschgefährdet

Entwarnung kann die Verwaltung immer noch nicht geben. Nach Abschluss der ersten Maßnahmen zur unmittelbaren Gefahrenabwehr sei der betroffene Hang sorgfältig untersucht worden. Als Ergebnis wurde festgestellt, dass dieser weiterhin stark rutsch gefährdet ist. Die Straße muss aufgrund dessen weiterhin gesperrt bleiben, heißt es.

Um hohe Gewichte und Bewegungen im Hang zu verringern, seien demnach bereits Bäumen und Sträucher entnommen worden, darüber hinaus sei es nötig, abgerutschte Erd- und Felsmassen abzuräumen sowie eine sichere Oberkante der Böschung herzustellen. Zusätzlich solle die gesamte Böschung mittels einer Übernetzung, einer Auffangschürze sowie eines Steinschlagzaunes gesichert werden.

Dauer der Arbeiten noch nicht absehbar

Ziel sei es dennoch, die Werdener Straße schnellstmöglich wieder zu öffnen, die detaillierten Planungen der einzelnen Arbeitsschritte laufen daher derzeit bereits auf Hochtouren, so die Stadt. Aktuell werde jedoch von einer Bauzeit von rund zwei Monaten ausgegangen.

Erst nach Abschluss der Baumaßnahme könne die Straße wieder für den Verkehr geöffnet werden. Aktuell erfolgt die Umleitung über die Ringstraße und die Ruhrtalstraße.

Verwendete Quellen
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