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Essen: Anklage gegen Arzt – lebensbeendende Arzneimittel verabreicht?

Nach Tod von drei Corona-Patienten  

Staatsanwaltschaft klagt Essener Oberarzt an

21.04.2021, 16:27 Uhr | AFP, t-online

Essen: Anklage gegen Arzt – lebensbeendende Arzneimittel verabreicht?. Das Uniklinikum Essen (Archivbild): Die Staatsanwaltschaft klagt einen 45-Jährigen Oberarzt an. (Quelle: imago images/CHROMORANGE)

Das Uniklinikum Essen (Archivbild): Die Staatsanwaltschaft klagt einen 45-Jährigen Oberarzt an. (Quelle: CHROMORANGE/imago images)

Ein Arzt aus Essen soll Corona-Patienten im Sterbeprozess Arzneimittel gegeben haben, die zum unmittelbaren Tod geführt haben sollen. Die Staatsanwaltschaft hat nun Anklage erhoben.

Die Essener Staatsanwaltschaft hat Anklage wegen Totschlags gegen einen Arzt erhoben, der drei schwerstkranken Corona-Patienten am Uniklinikum Essen lebensbeendende Arzneimittel verabreicht haben soll. Die Medikamente sollen zum vorzeitigen Tod der drei Patienten aus Essen, Gelsenkirchen und den Niederlanden geführt haben, wie die Behörde am Mittwoch mitteilte.

Der Arzt wurde im November festgenommen und befindet sich weiter in Untersuchungshaft. Die Universitätsmedizin hatte die Staatsanwaltschaft nach Bekanntwerden des ersten Verdachts informiert. Über die Eröffnung des Verfahrens muss nun das Landgericht Essen entscheiden. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft in dem Fall dauern noch an, weil die Behörde mögliche weitere Fälle einer lebensverkürzenden Medikamentengabe ausschließen will.

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