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"Spiel'21" in Essen: Internationale Messe für Brett- und Gesellschaftsspiele gestartet

600 Anbieter aus 42 Ländern  

Internationale Messe zieht Brettspiele-Fans nach Essen

14.10.2021, 15:01 Uhr | dpa

"Spiel'21" in Essen: Internationale Messe für Brett- und Gesellschaftsspiele gestartet. Besucher der Spielmesse "Spiel'21": Sie sehen sich Neuheiten in der Welt der Brett- und Gesellschaftsspiele an. (Quelle: dpa/Fabian Strauch)

Besucher der Spielmesse "Spiel'21": Sie sehen sich Neuheiten in der Welt der Brett- und Gesellschaftsspiele an. (Quelle: Fabian Strauch/dpa)

Brettspiele so weit das Auge reicht: In Essen sind die Macher von Gesellschaftsspielen aus dutzenden Ländern zu Gast.

Mit rund 1.000 Neuheiten bei Brett- und Gesellschaftsspielen ist die internationale Spielemesse am Donnerstag in Essen an den Start gegangen. Besonders im Trend liegen nach Branchenangaben kooperative Spiele, zunehmend aber auch Zwei-Personen-Varianten.

Zu der Publikumsmesse "Spiel'21" werden 600 Anbieter aus 42 Ländern erwartet. Nach dem Boom im Pandemiejahr 2020 sind die Umsatzzahlen für analoge Gesellschaftsspiele auch in diesem Jahr weiter kräftig gestiegen.

"Spiel'21" in Essen: Aufwertung für das Kulturgut Brettspiele gefordert

2020 hatte es nur eine Online-Ausgabe gegeben, nun findet die viertägige "Spiel '21" wieder in Präsenz statt. Die Besucher können die Neuheiten – darunter laut veranstaltendem Friedhelm Merz Verlag auch Weltpremieren – unter strengen Hygienevorgaben allesamt testen.

Spielforscher Jens Junge forderte eine Aufwertung für das Kulturgut der Gesellschafts- und Brettspiele. "Sie gehören als Lehr- und Forschungssammlung wissenschaftlich aufgearbeitet in die Deutsche Nationalbibliothek", sagte der Leiter des Instituts für Ludologe an der SRH University Berlin, der Deutschen Presse-Agentur. "Spiele sind auch Zeitdokumente." Sie bildeten die sich wandelnde Kultur ab.

Spiele würden von Spieleautoren neu erdacht und von Illustratoren kunstvoll gestaltet. Sie würden relevante Themen und aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen aufgreifen, sagte der Spielwissenschaftler.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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