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Essen: Universitätsklinikum sperrt Besucher ohne PCR-Test aus

Auch wegen Omikron-Variante  

Uniklinik sperrt Besucher ohne PCR-Test aus

01.12.2021, 14:38 Uhr | t-online, fas

Essen: Universitätsklinikum sperrt Besucher ohne PCR-Test aus. Der Eingang zum Universitätsklinikum Essen (Archivbild): Das Krankenhaus hat die Besucherregeln drastisch eingeschränkt. (Quelle: imago images/Gottfried Czepluch)

Der Eingang zum Universitätsklinikum Essen (Archivbild): Das Krankenhaus hat die Besucherregeln drastisch eingeschränkt. (Quelle: Gottfried Czepluch/imago images)

Wer Patienten im Essener Uniklinikum besuchen will, muss warten – und dann tief in die Tasche greifen. In den ersten Tagen gilt dort nun ein Besuchsverbot, danach wird ein PCR-Test benötigt. Grund dafür ist auch die Omikron-Variante.

Wer derzeit ins Uniklinikum in Essen eingeliefert wird, darf zunächst nicht besucht werden. Erst nach sechs Tagen dürfen Verwandte und Freunde zu den Patienten – und auch dann dürfen nur Geimpfte und Genesene mit einem negativen PCR-Test kommen. Das Krankenhaus reagiert damit auf die stark ansteigende Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus.

In anderen Krankenhäusern sind die Regeln deutlich lockerer: So dürfen am Klinikum in Dortmund Besucher schon direkt nach der Aufnahme kommen, sie müssen lediglich einen negativen Schnelltest vorweisen, gleiches gilt in der Kölner Uniklinik. In Düsseldorf reicht es am Uniklinikum sogar, wenn Besucher die 3G-Regel erfüllen, also geimpft genesen oder getestet sind.

Uniklinik-Direktor: "Unberechenbare Omikron-Variante droht"

In der Universitätsmedizin in Essen will man hingegen auf Nummer sicher gehen: "Wir sind mitten in einer kritischen Pandemie-Lage", sagte Prof. Jochen A. Werner, ärztlicher Direktor der Uniklinik, der "WAZ". Als eines der größten Corona-Zentren in Deutschland befinde man sich in einer besonderen Situation, auch für die Versorgung der Menschen in der Metropolregion Ruhr.

Man wisse, dass die Regelung nicht nur auf Zustimmung stoße, doch es gelte "Safety First". Als weiteren Grund nennt der Mediziner die "unberechenbare" Omikron-Variante, die nun drohe.

Neben der Universitätsmedizin gelten die strengen Besucherregeln auch im St. Josef-Krankenhaus in Werden und in der Herzchirurgie in Huttrop. Patientenbesuche werden dort somit teuer: Ein PCR-Test kostet in der Regel mindestens 60 Euro.

Verwendete Quellen:

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